Top-Favorit steigt in die WM ein

WM-Ticker: Ballack mit Frontal-Angriff auf Löw - auch Lahm meldet sich zu Wort

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Michael Ballack.

WM 2018 im Live-Ticker: Endlich startet auch Deutschland in das wichtigste Turnier des Jahres. Mit-Favorit Brasilien trifft bei der Weltmeisterschaft 2018 auf die Schweiz.

Update vom 19. Juni: Alle aktuellen News zum heutigen WM-Tag lesen Sie im News-Ticker vom Dienstag. Zum Beispiel äußert sich Manuel Neuer auf der DFB-Pressekonferenz zur Pleite gegen Mexiko.

Die aktuellen News lesen Sie im WM-Tagesticker vom Montag

Rafa Marquez bricht Rekord - Kane will drei Tore im Finale schießen

11.09 Uhr:

Seinen Rekord realisierte Rafael Márquez erst nach dem Triumph gegen den Weltmeister. „Ich war mir dessen gar nicht bewusst“, sagte der 39-Jährige, der nun als Erster bei fünf Weltmeisterschaften als Mannschaftskapitän gespielt hat. „Ich war so im Spiel, in diesem Moment war ich darauf konzentriert meine Sache gut zu machen.“ Am Ende der Partie, als Deutschland auf den Ausgleich drängte, habe sein Team ein wenig Ruhe gebraucht. Márquez, der in der 74. Minute eingewechselt wurde und die Kapitänsbinde von Andrés Guardado bekam, trug mit seiner Erfahrung dazu bei, das 1:0 über die Zeit zu retten.

Nach dem großen Erfolg gegen den Titelverteidiger sprach Márquez vom „wichtigsten Triumph in der mexikanischen Geschichte“. Lange war unklar, ob der „Kaiser aus Michoacán“, wie Márquez in seiner Heimat in Anlehnung an Franz Beckenbauer genannt wird, überhaupt bei der WM dabei ist. In Mexiko gab es Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit, zudem war er ins Visier der Justiz geraten und auf einer schwarzen Liste des US-Finanzministeriums gelandet, weil er als Strohmann für ein mexikanisches Drogenkartell gedient haben soll. Márquez weist die Vorwürfe zurück. Seine erfolgreiche Vereinskarriere mit zwei Champions-League-Siegen mit dem FC Barcelona hat er bereits beendet.

10.55 Uhr:

Der englische Starstürmer Harry Kane träumt davon, drei Tore im WM-Finale zu schießen, so wie es Geoff Hurst 1966 gegen Deutschland gelungen war. Damals waren die Three Lions das bislang einzige Mal Weltmeister geworden. „Ich hatte das Glück, Sir Geoff Hurst persönlich kennenzulernen“, sagte Kane vor dem WM-Auftakt gegen Tunesien, „und ein Hattrick-Held in einem WM-Finale zu sein - davon träumen alle Stürmer, auch ich.“

Hurst hatte beim 4:2-Sieg gegen Deutschland den Treffer zum 1:1, und in der Verlängerung das Wembley-Tor zum 3:2 und das 4:2 erzielt. Ein Hattrick im engeren Sinn sind aber drei Tore hintereinander in einer Halbzeit.

England wollte im Auftaktspiel in Wolgograd in roten Trikots spielen, die an die Shirts der Weltmeister um Sir Geoff erinnern. „Wir haben seit 1966 nichts gewonnen“, erinnerte Kane. „Zu sehen, wie England den Titel holt, muss unglaublich gewesen sein.“

Kane und Co. werden zwar eher geringe Chancen auf den WM-Pokal eingeräumt, aber der 24-Jährige hat noch eine andere Trophäe im Blick: den goldenen Schuh für den erfolgreichsten WM-Torschützen. Zwar sei das etwas, über das er sich erst später im Turnier Gedanken mache, aber Cristiano Ronaldo habe ihn mit seinem Dreierpack gegen Spanien schon unter Druck gesetzt, scherzte Kane: „Hoffentlich erziele ich morgen auch einen Hattrick und ziehe mit ihm gleich.“

Philipp Lahm spricht dem DFB-Team Mut zu

10.25 Uhr:

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm setzt nach dem Fehlstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Russland auf die Routine von Bundestrainer Joachim Löw und der Ex-Kollegen. „Die Mannschaft ist erfahren, das Trainerteam ist erfahren. Sie wissen, wie sie mit der Niederlage umgehen müssen. Es ist noch alles möglich“, sagte der 34 Jahre alte Lahm am Montag in der Schule der deutschen Botschaft in Moskau. „Ein kleiner Rückschlag schadet nicht, um noch ein bisschen enger zusammenzurücken.“

Eine für den Montag geplante DFB-Pressekonferenz mit Lahm, der als Botschafter für die deutsche EM-Bewerbung für 2024 zur WM-Delegation des Verbandes gehört, wurde kurzfristig abgesagt. In der Schule waren nur Fragen der Kinder und nicht von Journalisten zugelassen. Neben Fragen zu privaten Dingen wollte ein Schüler wissen, wie Lahm die Probleme in der deutschen Mannschaft nach dem 0:1 gegen Mexiko sieht.

„Mexiko hat das sehr gut gemacht, sie waren sehr aggressiv. Die deutsche Mannschaft hat einfach nicht ihre Leistung abgerufen. Das kann passieren“, sagte der Ehrenspielführer. Der langjährige Bayern-Star war nach dem WM-Triumph 2014 in Brasilien aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Seine Spielerlaufbahn beendete Lahm endgültig vor einem Jahr.

10.16 Uhr: Im Gegensatz zu Deutschland kann die Schweiz auf einen gelungen Auftakt zur Fußball-Weltmeisterschaft zurückblicken. Die Eidgenossen trotzten Brasilien ein Unentschieden ab - dabei bekam allerdings vor allem Superstar Neymar ein ums andere Mal auf die Knochen. Er hat sich nun mit einem Update zu seinem Gesundheitszustand zu Wort gemeldet. 

10.02 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft hat im Auftaktspiel gegen Mexiko fast alles vermissen lassen: keine gute Rückwärtsbewegung, keine Kreativität in der Offensive und kaum Torabschlüsse. Ein Mental-Trainer hat dafür nun eine beunruhigende Erklärung.

09.37 Uhr: Schwaches Spiel - starke Quote: 25,97 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagnachmittag ab 17 Uhr im ZDF die 0:1-Auftaktpleite der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko. Der Marktanteil betrug 81,6 Prozent. Nicht eingerechnet sind hier die Fans, die das Spiel der Fußball-WM in Russland beim Public Viewing auf öffentlichen Plätzen oder in Gaststätten sahen.

Zum Vergleich: Beim ersten Vorrundenspiel bei der vergangenen WM in Brasilien am 16. Juni 2014, ein Montagabend um 18 Uhr, wurden beim 4:0 über Portugal 26,36 Millionen Zuschauer (81,8 Prozent) vor den Fernsehen gemessen - also ein klein wenig mehr als am Sonntag.

Julian Brandt sorgt mit Selfie für Aufsehen

09.32 Uhr: Kein spielerischer Glanz und nun auch noch Ärger wegen eines Fotos? Julian Brandt schoss nach der mauen DFB-Team-Leistung gegen Mexiko ein Selfie mit einem Fan und steht deshalb nun im Mittelpunkt.

09.18 Uhr: So lange gab es bei einer Fußball-Weltmeisterschaft schon seit 32 Jahren zum Start keinen Platzverweis mehr. In den ersten elf Partien des Turniers in Russland zeigten die Schiedsrichter keine Rote oder Gelb-Rote Karte. Bei der WM 1986 in Mexiko musste in der 16. Vorrundenpartie der erste Spieler vom Feld.

Vor dem Turnier hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Hoffnung geäußert, dass die Zahl der Platzverweise sinken könnte, da die Spieler wissen, dass Vergehen auch per Videobeweis überprüft werden können. Schon beim vorigen Turnier hatte es weniger Hinausstellungen als zuvor gegeben: Bei der WM 2014 in Brasilien wurden sieben Rote und drei Gelb-Rote Karten verteilt. Vier Jahre zuvor waren es in Südafrika noch neun Rote und acht Gelb-Rote gewesen. Und bei der WM 2006 in Deutschland gab es sogar 28 Platzverweise - neunmal Rot und 19-mal Gelb-Rot.

Bei der WM in Russland hatte Schiedsrichter Malang Diedhiou sich während der Partie zwischen Serbien und Costa Rica eine Aktion des Serbens Aleksandar Prijovic noch einmal am Spielfeldrand angeschaut. Der Senegalese entschied nach Studium der Videobilder aber auf Gelb.

09.10 Uhr: Die mexikanische Presse feiert ihre Mannschaft. „El Universal“ schreibt: „Tor des Lebens, Tor des Sieges, Tor der Weltmeisterschaft. Unglaublicher Sieg und Epos. Der 17. Juni 2018 wird in die Geschichte des mexikanischen Fußballs eingehen, und man wird schwer vergessen, was im Luschniki-Stadion passiert ist.“ Und auch „Record“ stößt ins selbe Horn: „Mexiko gibt einen Glockenschlag in Russland 2018 mit einem historischen Sieg gegen Deutschland. Mexiko war besser, weil es das wollte, weil man mit Willen und Herz alles kann, egal was.“

09.07 Uhr: Weltmeister Thomas Berthold hat nach dem verpatzten WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft umfassende Verbesserungen angemahnt. „Wir müssen uns um 100 Prozent steigern, damit wir eine Chance haben, Schweden zu schlagen“, sagte der frühere Abwehrspieler, der 1990 mit der DFB-Auswahl den WM-Titel gewann, am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Berthold forderte nach der ernüchternden 0:1-Niederlage gegen Mexiko: „Wir müssen kompakter spielen, müssen spritziger wirken.“

Als Tribünengast im Moskauer Luschniki-Stadion sah Berthold viele Baustellen im deutschen Team. „Allgemein hat die Körpersprache gar nicht gestimmt. Mir ist besonders aufgefallen, dass auf den Außenbahnen nach hinten gar nichts ging. Wir haben nach vorn keine großen Torchancen kreiert“, bemängelte der 62-malige Nationalspieler.

Zum ersten Mal seit 36 Jahren hatte eine deutsche Mannschaft ein WM-Auftaktspiel verloren. Der Titelverteidiger steht nun bereits vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Schweden am Samstag in Sotschi enorm unter Druck. „Schweden ist auch eine unangenehme Mannschaft, die haben Italien rausgekegelt“, warnte Berthold mit Blick auf die erfolgreiche Qualifikation der Skandinavier in den WM-Playoffs gegen den viermaligen Weltmeister Italien.

Michael Ballack kritisiert Jogi Löw scharf

08.12 Uhr: Die FIFA hat die mexikanischen Fans wieder einmal im Blick. Einige Anhänger der Südamerikaner sollen mit homophoben Rufen negativ aufgefallen sein.

08.08 Uhr: Hui! Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack hat mit Unverständnis auf eine DFB-Aussage reagiert und damit auch Bundestrainer Jogi Löw hart kritisiert. Zu der Aussage „Die Mexikaner haben eine andere Takti gewählt als wir erwartet haben“ reagierte Ballack nur mit einigen Smileys und setzte Jogi Löws Namen davor. Ein richtiger Frontal-Angriff auf Löw.

In einem weiteren Tweet kritisierte er dann die fehlende Balance und monierte, dass der Teamgeist und der Erfolgshunger fehle. Mexiko habe verdient gewonnen.

07.48 Uhr: Alles andere als weltmeisterlich war der Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko. Das sieht auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus so. Und er vermisste vor allem einen Spieler.

07.19 Uhr: Auf Schützenhilfe sind Joachim Löw und seine Weltmeister noch nicht angewiesen. Dennoch wird die deutsche Nationalmannschaft nach dem 0:1-Auftakt gegen Mexiko am Montag (14.00 Uhr/ARD) mit deutlich gestiegenem Interesse nach Nischni Nowgorod blicken. Dort trifft Schweden auf Südkorea - beide könnten den Titelverteidiger mit einem Auftaktsieg schon distanzieren und den Druck auf Manuel Neuer und Co. noch weiter erhöhen. „Natürlich sind wir unter Druck. Wir müssen wenn möglich sechs Punkte holen, das ist mit Sicherheit ein gewisser Druck“, sagte Toni Kroos im ZDF.

Der schwedische Trainer Janne Andersson hat das nun noch brisantere Duell mit dem Weltmeister am Samstag in Sotschi (17.00 Uhr/ZDF und Sky) noch gar nicht im Kopf. „Ich denke noch gar nicht daran. Wir spielen nun gegen Südkorea und das ist es, was mich interessiert“, sagte der Coach. Schon vor dem überraschenden Sieg der Mexikaner wollte sich Andersson gar nicht auf Rechenspielchen einlassen, wonach es nur um Platz zwei hinter Deutschland gehe. „Ein Fußball-Spiel entscheidet sich auf dem Feld. Ich denke vorher überhaupt nicht an so etwas“, sagte er.

Südkoreas Coach Tae-Yong Shin sieht sein Team gleich zum Start unter Zugzwang. „Ich denke, es ist sowohl für Schweden als auch für uns ein Spiel, das man gewinnen muss. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, kündigte der 47 Jahre alte Coach an. Denn der Auftakt in Gruppe F unterstrich nicht nur die Schwächen des Weltmeisters, sondern auch das enorme spielerische und kämpferische Potenzial Mexikos.

06.21 Uhr: Die Auftakt-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko setzt den Weltmeister für die nächsten beiden Gruppenspiele gehörig unter Druck. Warum Marco Reus gegen die starken Südamerikaner zunächst nur auf der Bank saß, wird weiter kontrovers diskutiert. Nun gibt es offenbar die Erklärung. Und die wird für einigen Wirbel um Marco Reus sorgen.

06.09 Uhr: Brasiliens Nationaltrainer Tite ärgerte sich über die Entscheidungen von Schiedsrichter Cesar Ramos aus Mexiko, benutzte sie aber nicht als Alibi. "Ich will nicht nach Entschuldigungen suchen", sagte der 57-Jährige nach dem 1:1 (1:0) im WM-Auftaktspiel der Selecao gegen die Schweiz: "Es gibt den Videobeweis. Andere Personen bewerten die Situationen. Es war ein Foul, aber es gibt keine Möglichkeit, zu protestieren."

Der fünfmalige Fußball-Weltmeister beklagte sich kollektiv über das 1:1 des Schweizers Steven Zuber (50.), weil der Bundesligaprofi von 1899 Hoffenheim zuvor Brasiliens Verteidiger Miranda mit einem kleinen Schubser aus der Balance gebracht hatte. "Unserem Tor ging ein normaler Zweikampf voraus. Der Gegner stand eher schlecht, als dass wir Foul gespielt haben", meinte Nati-Coach Vladimir Petkovic.

Die News vom Sonntag-Abend zum Nachlesen

22.48 Uhr: Symbolbild zum Abendspiel? Auf jeden Fall hat Valon Behrami seinem Gegenüber Neymar das Leben schwer gemacht. 

22.44 Uhr: Jerome Boateng zeigt sich nach der Auftakt-Niederlage enttäuscht, aber auch kämpferisch. 

22.47 Uhr: Der dänische Mittelfeldspieler William Kvist fällt für den Rest der Fußball-WM in Russland aus. Der 33-Jährige zog sich im Spiel gegen Peru (1:0) bei einem Zusammenprall mit dem ehemaligen Schalker Jefferson Farfan eine Rippenverletzung zu, die weitere WM-Einsätze unmöglich macht. Das teilte der dänische Fußball-Verband DBU auf Twitter mit.

"Alle im und um das Team wünschen William eine gute Genesung. Wir hoffen, dass wir ihn bald auf dem Feld wiedersehen", schrieb der DBU. Der Kopenhagener verlässt das Nationalteam vorzeitig und kehrt nach Dänemark zurück.

22.34 Uhr: Offensichtlich bedient mit der Niederlage gegen Mexiko war vor allem Bayern-Verteidiger Mats Hummels, der im Interview deutliche Worte fand.

22.30 Uhr: Die Aufarbeitung der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft zum Start in die Fußball-WM gegen Mexiko wird am Montag hinter geschlossenen Türen stattfinden. Der DFB kündigte einen medienfreien Tag im Quartier in Watutinki vor den Toren Moskaus an. Eine angekündigte Pressekonferenz mit dem ehemaligen Kapitän Philipp Lahm, der jetzt Botschafter für die deutsche EM-Bewerbung für 2026 ist, gibt es nicht. Auch das Training wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

22.05 Uhr: Die zweite Überraschung an diesem WM-Tag. Brasilien spielt nur Unentschieden gegen die Auswahl der Schweiz. Den ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

WM 2018: Brasilien - Schweiz   1:1 (1:0) in Rostow 

Brasilien: Alisson - Danilo, Thiago Silva, Miranda, Marcelo - Casemiro (60. Fernandinho), Paulinho (67. Renato Augusto), Coutinho - Wilian, Gabriel Jesus (79. Roberto Firmino), Neymar

Schweiz: Sommer - Rodriguez, Akanji, Schär, Lichtsteiner (87. Lang) - Xhaka, Behrami (71. Zakaria), Shaqiri, Dzemaili, Zuber - Seferovic (80. Embolo)

Tore: 1:0 Coutinho (20.), 1:1 Zuber (49.)

Das Spiel ist aus! Der Schweiz gelingt eine kleine Sensation und die Brasilianer starten mit einem Misserfolg in das Turnier. 

90. Minute: Noch einmal Freistoß für Brasilien. Neymar legt sich den Ball zurecht und chipt den Ball in den Strafraum, wo die Schweiz zur Ecke klären kann. Dieses bringt nichts ein und...

90. Minute: Unglaublich. Die Schweiz scheint hier wirklich einen Punkt entführen zu können. Noch knapp eine Minute, dann ist das Spiel vorbei.

90. Minute: Die Nachspielzeit läuft und die Riesen-Chance für Miranda. Der Verteidiger zieht nach einer Ecke per Volley ab, verfehlt jedoch das Tor. 

88. Minute: Kopfball Neymar aus gut 10 Metern, aber Yann Sommer ist da und begräbt den Ball unter sich. 

Wichtige Infos für alle Deutschland-Fans: Wie muss Deutschland jetzt spielen, um weiter zu kommen?

83. Minute: Keine zehn Minuten mehr. Momentan schaut es danach aus, dass der Schweiz hier ein Coup gelingen wird und dass ein weiterer Favorit enttäuscht. 

79. Minute: Wer setzt den Schlusspunkt in dieser Partie? Auf Seiten der Brasilianer ist mit Roberto Firmino noch ein Stürmer gekommen und auch die Schweiz bringt mit Breel Embolo eine weitere Offensiv-Kraft. 

74. Minute: Knifflige Situation im Strafraum. Akanji hält gegen Jesus und trifft den Stürmer auch am Fuß. Über einen Strafstoß hätten sich die Schweizer hier wohl nicht beschweren dürfen. Der Schiedsrichter lässt jedoch weiterspielen und auch der VAR greift nicht ein.

73. Minute: Dzemali zieht aus 16 Metern ab, doch Alison ist hellwach und kann den zentral geschossenen Ball parieren.

70. Minute: Coutinho verpasst den Doppelpack. Der Brasilianer nimmt eine Hereingabe schön mit der Brust an und jagt das Leder dann wuchtig am langen Pfosten vorbei.

68. Minute: Auch Berahmi hat Neymar jetzt einmal zu oft gefoult und sieht Gelb. Spielerisch kommen die Brasilianern so langsam wieder mehr ins Rollen. 

65. Minute: Schär kann Neymar nicht mir fairen Mitteln stoppen und sieht die gelbe Karte. 

64. Minute: Die Schweiz wird immer besser? Erlebt die WM nach dem Unentschieden von Deutschland gegen Mexiko ihre nächste Sensation?

57. Minute: Alison fängt eine Hereingabe von Shaqiri sicher ab. Die Schweiz wird immer besser. 

55. Minute: Jetzt ist dieses Spiel wieder völlig offen. Die Brasilianer müssen wohl noch ein paar Gänge höher schalten, um hier drei Punkte mitzunehmen.

49. Minute : Da ist der Ausgleich. Wie aus dem Nichts und wieder ist es ein Standard. Rodriguez schlägt eine Ecke in den Strafraum, wo Zuber am Fünfer Miranda abschüttelt und frei einköpfen kann. 1:1.

47. Minute: Zweite gelbe Karte der Partie. Casemiro senst Dzemali im Mittelfeld um. Klare Sache.

46. Minute: Weiter geht‘s in Rostow.

Halbzeit: Was ist noch zu erwarten von der Schweizer Mannschaft? Bisher agiert die Mannschaft um Kapitän Lichtsteiner eher ungefährlich, allerdings führen die Brasilianer auch lediglich mit einem Treffer. Endgültig gelaufen ist hier auf jeden Fall noch nichts. 

Halbzeit: Kuriositäten zur Halbzeitpause. Die Supermarkt-Kette Rewe hat mit einem witzig gemeinten Tweet viel Aufsehen erregt. Viele Kunden waren entsetzt von der Aussage.

45. Minute: Pause in Rostow. Brasilien spielt souverän auf und führt verdient. Das Team um Neymar sollte aber noch ein Tor nachlegen, um hier auf Nummer sicher zu gehen. 

44. Minute: Auf die erste wirklich gefährliche Aktion der Schweizer warten die Zuschauer weiterhin ohne Erfolg.

41. Minute: Zuber zieht an der Strafraumkante ab und landet einen Volltreffer. Allerdings nicht ins gegnerische Tor, sondern in das Gesicht von Thiago Silva. Der Brasilianer geht zu Boden, fängt sich jedoch schnell wieder und kann weiter machen.

39. Minute: Die Brasilianer haben das Spiel im Griff und lassen hier nichts anbrennen. Keine zehn Minuten mehr im ersten Durchgang.

34. Minute: Behrami feiert einen persönlichen Erfolg, indem er Neymar abläuft. Von einem Erfolg des gesamten Teams in Form eines Treffers fehlt allerdings bisher jede Spur. 

31. Minute: Erneut Foul an Neymar und erneut Freistoß Brasilien. Dieses Mal sieht Lichtsteiner zusätzlich noch die erste gelbe Karte der Partie. Den anschließenden Standard entschärft Seferovic zu einem Eckstoß.

26. Minute: Was kommt von der Schweiz. Vielleicht klappt es ja einmal durch einen Standard? Rodriguez tritt eine Ecke in den Strafraum, aber Casemiro kann klären.

23. Minute: Eine Einzelleistung bring Brasilien in Front. Und die kam nicht einmal von Neymar, sondern von Philippe Coutinho.

20. Minute: Brasilien führt! Was für ein Hammer von Coutinho. Der Barca-Star schlenzt den Ball aus knapp 20 Metern unhaltbar ins lange Eck. Sommer streckt sich aber kann nur zuschauen, wie der Ball vom Innenpfosten ins Tor prallt. Schönes Ding. 

18. Minute: Coutinho bedient Jesus auf der Außenbahn. Dessen Hereingabe kann Sommer entschärfen.

16. Minute: Neymar wird knapp 30 Meter vor dem Tor zu Fall gebracht und Brasilien erhält einen Freistoß, denn der Gefoulte nach großer Show trocken in die Mauer jagt. 

12. Minute: Erste Großchance im Spiel. Coutinho und Neymar kombinieren sich in den Strafraum, wo der PSG-Stürmer den eingelaufenen Paulinho in der Mitte bedient. Der trifft den Ball nicht richtig und Yann Sommer im Tor muss hilflos dabei zuschauen wie das Spielgerät knapp am Pfosten vorbei ins Aus hüpft. 

6. Minute: Die Schweizer wissen um die Gefahr, die der Mann mit der Nummer zehn austrahlt. Bei jedem Ballkontakt von Neymar wird er sofort angegriffen. Erst muss der Superstar sich gegen den heranstürmenden Behrami behaupten, Momente später hängt Granit Xhakla dem Brasilianer am Trikot. Der Schiedsrichter belässt es jedoch bei einer Ermahnung. 

4. Minute: Gemächlicher Start in diese Partie. Beide Teams wollen es hier offensichtlich ruhig angehen lassen. Der erster Torschuss geht allerdings an die Schweiz. Shaqiri bedient Dzemali im gegnerischen Strafraum, der den Ball jedoch deutlich über das Gehäuse setzt.  

1. Minute: Los geht‘s. Brasilien stößt an und eröffnet diese Partie. 

19.57 Uhr: Bei den Brasilianern ist es Neymar, doch wär ist der Star im Team der Schweiz? Geht man nach dem Marktwert, so steht Granit Xhaka auf dem ersten Platz. Der Arsenal-Star wird aus dem defensiven Mittelfeld heraus versuchen, diesem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.

19.53 Uhr: Die Kapitäne Marcelo von Real Madrid und Stephan Lichtsteiner, der seine letzte Saison bei Juventus Turin hinter sich hat, führen ihre Teams auf das Feld. Es kann losgehen.

19.51 Uhr: Spielvorbereitung a la Neymar. Brasiliens Spielmacher postet zwei Stunden vor dem Anpfiff ein lässiges Bild im Trikot des Rekordmeisters. Kombiniert mit einem kurzen „Abschlussgebet“.

19.46 Uhr: Keine 15 Minuten mehr, dann beginnt das letzte Spiel an diesem Sonntag. Eine Partie, die auch für die Deutschen von großer Bedeutung sein wird, denn falls Deutschland sich lediglich als Gruppenzweiter für die Ko-Runde qualifizieren und Brasilien als Erster durch die Gruppenphase marschieren sollte, käme es im Achtelfinale zum Duell der beiden Fußball-Großmächte. 

19.32 Uhr: In der Formation der Schweiz lassen sich einige (ehemalige) Bundesliga-Kicker entdecken. Rodriguez, Xhaka, Behrami, Shaqiri und Seferovic liefen alle schon für ein Team aus Deutschlands höchster Spielklasse auf. Keeper Sommer (Borussia Mönchengladbach), Innenverteidiger Akanji (Borussia Dortmund) und Steven Zuber (TSG Hoffenheim) sind noch immer in der ersten deutschen Liga aktiv. 

19.28: Beim Blick auf die brasilianische Staraufstellung versteht man schnell, warum diese Mannschaft zu den absoluten Top-Favoriten zählt. Ob der „Römer“ Alisson im Tor, die Champions-League-Sieger Marcelo und Casemiro in der defensive, oder die Weltklasse-Offensive um Superstar Neymar. Ausnahmslos jeder Spieler in dieser Elf verdient sein Geld bei einem europäischen Top-Verein.

19.19 Uhr: Im Abendspiel des heutigen Tages greift ein weiterer Top-Favorit in das WM-Geschehen ein. Die Brasilianer um PSG-Superstar Neymar spielen in knapp 40 Minuten gegen die Auswahl der Schweiz.

Fehlstart für Deutschland - Brych wartet weiter auf Einsatz 

19.12 Uhr: Nach Argentinien patzt in Russland auch der zweite Finalist der WM 2014. Die deutsche Nationalmannschaft unterliegt Mexiko mit 0:1 und legt einen Fehlstart hin.

18.22 Uhr: 3800 Kilometer mit dem Rad: Zwei Fußball-Fans aus England sind mit dem Fahrrad aus ihrer Heimat bis in die südrussische Stadt Wolgograd gefahren. Sie wollen dort das erste WM-Spiel ihrer Nationalmannschaft gegen Tunesien am Montag anzuschauen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Die Tour führte die beiden 3800 Kilometer weit durch acht Länder. Gestartet waren sie in dem südenglischen Städtchen Emsworth nahe Portsmouth.

Außer ein paar platten Reifen und schlechtem Wetter sei alles gut gegangen bei der Tour, berichtete der 28 Jahre alte Jamie Marriott, der als Englischlehrer in Berlin lebt. Die beiden haben auch Tickets für die beiden weiteren Gruppenspiele ihrer Mannschaft in Nischni Nowgorod und Kaliningrad. Dorthin wollen sie aber per Zug und Flugzeug reisen. „Der Plan ist jetzt, die Räder loszuwerden und ein paar Bier zu trinken“, sagte der 24 Jahre alte Mitchell Jones.

18.10 Uhr: Rund um den WM-Auftakt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexiko haben Abertausende Fans zumindest die Fanzonen in den Ballungsräumen besucht. "Zuletzt wurde ja schon einige Male das Ende des Public Viewings verkündet", sagte Urs Pfeiffer von der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Sonntag dem SID: "Die Leute, die heute hierher strömen, beweisen das Gegenteil."

Auch Anja Marx von der Fanmeile in Berlin konnte "keinen Rückgang im Vergleich mit den Vorjahren feststellen, es ist richtig voll." In der Hauptstadt richtet man sich wieder auf bis zu 300.000 Menschen bei den Spielen der deutschen Weltmeister ein. Auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg füllte sich das rund 40.000 Zuschauer fassende Areal etwa zur Hälfte.

Bis zu 17.500 zahlende Fans erwarteten die Veranstalter im Stadion des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. "Verglichen mit anderen Auftaktspielen sind wir sehr, sehr zufrieden, wir erleben einen richtig schönen Start in die WM", sagte Pfeiffer. So sei der Andrang in der Vergangenheit häufig erst "im Laufe des Turniers richtig groß geworden".

18.00 Uhr: Nachdem Aleksandar Kolarov ganz Serbien mit einem Kunstschuss in Jubelstimmung versetzt hatte, war er mit den Gedanken im Krankenhaus. "Ich widme mein Tor und unseren Sieg Goran Bunjevcevic, unserem Sportdirektor, der gesundheitliche Probleme hat", sagte der zum "Man of the Match" gewählte Kolarov nach dem 1:0 (0:0) zum WM-Start in Samara gegen Costa Rica. Bunjevcevic kann wegen eines Schlaganfalls nicht bei der WM sein und kämpft um seine Gesundheit.

Bei den Worten seines Kapitäns applaudierte Mladen Krstajic, der als Nationaltrainer Serbiens einen WM-Einstand nach Maß feierte. Dank Kolarovs traumhaftem Freistoß-Treffer (56.), bei dem auch Champions-League-Sieger Keylor Navas von Real Madrid machtlos war, dürfen die Weißen Adler auf den Einzug in die K.o.-Runde hoffen.

17.50 Uhr: Mittlerweile ist Pause im ersten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko in Moskau. Die DFB-Elf liegt weiterhin mit 0:1 zurück und zeigte im ersten Durchgang eine sehr schlechte Leistung. In der zweiten Hälfte muss die Mannschaft von Jogi Löw noch ein paar Gänge hochschalten um erfolgreich in das Turnier zu starten. Die zweiten 45. Minuten können Sie in unserem Live-Ticker zum Deutschlandspiel verfolgen. 

17.40 Uhr: Die Fußball-WM in Russland wird für den deutschen Schiedsrichter Felix Brych zur Geduldsprobe. Der Münchner kommt auch in den Partien am sechsten Turniertag nicht zum Einsatz. Den zweiten Auftritt von Gastgeber Russland gegen Ägypten pfeift am Dienstag (20.00 Uhr) Enrique Caceres aus Paraguay. Das Duell von Polen mit Senegal (17.00 Uhr) wird von Nawaf Shukralla aus Bahrain geleitet. Der Slowene Damir Skomina ist beim Spiel Kolumbien gegen Japan (14.00 Uhr) eingeteilt.

Brych ist in Russland bei seiner zweiten WM dabei, in Brasilien leitete der inzwischen 42-Jährige zwei Vorrundenspiele. Sein Assistent Mark Borsch war bereits zweimal im Video-Assistententeam von Felix Zwayer aktiv.

17.35 Uhr: Ein kurzer Blick nach Moskau zur Partie der deutschen Nationalmannschaft. In ihrem ersten Gruppenspiel liegt die Löw-Truppe aktuell mit 0:1 zurück. Einen ausführlichen Live-Ticker finden Sie hier

17.31 Uhr: Für eine kuriose Aktion hat der Torwart der ägyptischen Nationalmannschaft am Freitag gesorgt. Als die FIFA ihm einen Preis, als Spieler der Partie überreichen wollte, lehnte dieser ab. Den Grund können Sie hier nachlesen

16.55 Uhr: Belgiens Nationaltorhüter Thibaut Courtois hat Verständnis für den Fehler des spanischen Keepers David de Gea beim 3:3 gegen Portugal geäußert. Er habe sich das Spiel undde Geas Patzer beim zwischenzeitlichen 2:1 durch Cristiano Ronaldo angesehen, sagte Courtois am Sonntag in Sotschi. „Jeder kann Fehler machen, wir sind nicht unfehlbar“, meinte der Torwart des FC Chelsea. „Der Ball flatterte, das kann passieren.“ Ronaldo hatte bei dem spektakulären Spiel am Freitag kurz vor der Pause aus etwa 18 Metern flach aufs Tor geschossen. Den relativ harmlosen Ball konnte de Gea nicht kontrollieren und ließ ihn ins Tor durchrutschen.

16.19 Uhr: Aleksandar Kolarov war der Mann des ersten Spiels an diesem WM-Sonntag. Der Mannschaftskapitän erzielte den goldenen Treffer im Duell gegen Costa Rica. Den ausführlichen Spielbericht zum Nachlesen finden Sie hier

15.59 Uhr: Um 17:00 Uhr beginnt das spiel Deutschland - Mexiko. Hier können Sie das Deutschlandspiel im Live-Ticker verfolgen. Auf tz.de* erfahren Sie, wie Sie die Partie Deutschland gegen Mexiko live im TV und im Live-Stream sehen können. Nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft geht es wieder hier weiter mit dem Duell des Mit-Favoriten Brasilien gegen die Schweiz.

14.08 Uhr: Zwischenmeldung aus dem deutschen Lager! Nach Bild-Information fällt Linksverteidiger Jonas Hector wegen einer Grippe für das Spiel gegen Mexiko aus. Eine Alternative wäre Marvin Plattenhardt.

WM 2018: Costa Rica - Serbien 0:1 (0:0)

Costa Rica: Navas - Acosta , Gonzalez , O. Duarte - Gamboa , Calvo - Guzmán (ab 72. Golindres) , Borges - Venegas (ab 60. Bolanos) , B. Ruiz - Ureña (ab 67. Campbell)

Serbien: Stojkovic - Ivanovic , Milenkovic , D. Tosic , Kolarov - Matic , Milivojevic - Tadic , Milinkovic - Savic , Ljajic (ab. 70. Kostic) - Mitrovic (ab 89. Prijovic)

Tor: 0:1 Kolarov (56.)

Jetzt ist das Spiel aus! Serbien gewinnt sein erstes Spiel mit 1:0 und ist zumindest bis zum Spiel Brasilien gegen die Schweiz Tabellenführer! Wenn Costa Rica in dieser WM erfolgreich sein will, muss viel mehr kommen.

90+6: Erneute Aufregung! Prijovic trifft Acosta im Gesicht und muss bangen. Der Schiedsrichter bleibt jedoch großzügig und gibt nur Gelb!

90+3 Minute: Nach einer Ecke der Ticos gibt es eine Konterchance für Serbien. Kurz darauf gibt es eine Rudelbildung! Ein Mitglied des Trainerstabs von Costa Rica will den Ball für Serbien nicht rausrücken. Es kommt zum Geschubse. Der Schiedsrichter beruhigt die Situation.

90. Minute: Schiedsrichter Dieshiou gibt Fünf Minuten Nachspielzeit. Die Uhr tickt für Costa Rica.

89. Minute: Krstajic nimmt noch einmal Zeit von der Uhr und bringt Prijovic für Mitrovic.

87. Minute: Starke Einzelaktion von Milinkovic-Savic! Mustergültig bedient er Mitrovic im Sechzehner, dieser will sich jedoch nochmal den Ball vorlegen. Verteidiger Gonzalez setzt zur Gätsche an und erwischt am Ende Mitrovic leicht. Schiedsrichter Diedhiou, der übrigens eine hervorragende Figur abgibt, gibt jedoch keinen Elfmeter. Richtige Entscheidung.

83. Minute: Mit dem Wechsel hat Krstajic nun einen Verteidiger für einen Offensivmann gebracht. Die Marschrichtung scheint klar zu sein. Können die Ticos hier noch etwas reißen oder fügen sie sich ihrem Schicksal?

82. Minute: Der nächste Wechsel bei den Serben. Tadic hat Feierabend. Für ihn kommt Rukavina ins Spiel.

76. Minute: Gute Chance für Serbien! Tadic legt auf Höhe des Strafraums quer auf den Fünfer. Kostic steht bereit zum Einschieben, jedoch kommt Navas vor ihm an den Ball und kann entschärfen.

73. Minute: Der dritte Wechsel bei Costa Rica: Colindres kommt für Guzmán.

71. Minute: Freistoß für Costa Rica aus aussichtsreicher Position. Der Ball kommt Richtung Elfmeterpunkt, kann jedoch leichter per Kopf geklärt werden. Die Konterchance der Serben wird sogleich unterbunden. 

70. Minute: Wenn Costa Rica hier mindestens einen Punkt holen will, muss da viel mehr kommen. Zwar halten sie den Ball, kommen jedoch kaum vor das gegnerische Tor.

Zugleich der erste Wechsel bei den Serben. Bundesliga-Profi Kostic kommt für Ljajic.

67. Minute: der zweite Wechsel der Ticos: Campbell kommt für Ureña.

63. Minute: Costa Rica ist vermehrt in Ballbesitz, findet jedoch nicht den Weg nach vorne.

60. Minute: Der erste Wechsel der Partie. Bolanos ersetzt Venegas.

59. Minute: Gelbe Karte für Ivanovic! An der Seitenlinie reißt er Venegas aus den Latschen. Klare Entscheidung!

56. Minute: Tor für Serbien! Und was für eins! Kolarov mit einem direkten Freistoß aus 23 Metern! Der Schuss geht durch die Mauer und schlägt im rechten Eck ein. Navas ist chancenlos!

55. Minute: Die zweite Gelbe Karte der Partie. Mitrovic wird da von Guzman am Trikot gehalten. Taktisches Foul.

54. Minute: schöne Flanke von Kolarov von der linken Seite. Calvo klärt zur Ecke.

50. Minute: Super Chance für Serbien! Mitrovic allein vor dem Tor, doch Navas behält die Nerven und kann den Ball abwehren. Anschließend wird der Ball zur Ecke geklärt.

47. Minute: Costa Rica drückt in den gegnerischen Strafraum. Tosic klärt den Ball aus der Gefahrenzone.

46. Minute: Und da rollt der Ball wieder. Costa Rica stößt an.

Halbzeit in Samara! Costa Rica und Serbien gehen mit einem 0:0 in die Kabine. Serbien mit mehr Ballbesitz, Costa Rica mit zwei dicken Chancen.

44. Minute: Beinahe das 1:0 für Serbien! Milikovic-Savic wird mustergültig mit einem hohen Ball bedient und setzt zum Fallrückzieher an. Navas hält im Nachfassen, jedoch wurde bereits auf Abseits entschieden - zu Unrecht.

42. Minute: Schöne Aktion von Calvo! Nach einer kurzen Ballstafette auf der linken Seite lässt der Verteidiger zwei Serben aussteigen und zieht ab. Der Ball geht knapp neben dem Pfosten vorbei!

39. Minute: Ureña mit seinem ersten Abschluss. Er rutscht jedoch beim Schuss weg, der Ball geht weit drüber.

36. Minute: Unglücklicher Zusammenprall zwischen Tosic und Acosta. Beide müssen behandelt werden. Zeitpunkt für die erste Statistik. Serbien hat 64% Ballbesitz und mit 54 % auch eine bessere Zweikampfquote. Torschüsse: 3 zu 3.

31. Minute: Wieder dringen die Serben in den Strafraum der Ticos ein. Jedoch finden sie gegen sieben Verteidiger keine Lücke.

26. Minute: Riesenchance für Serbien! Den muss er machen! Langer Ball auf Milikovic-Savic. Der nimmt ihn im Laufen an, bringt aber mit seinem schwachen Linken keinen Druck hinter den Ball. Navas hält. Zudem wurde auf Abseits entschieden.

22. Minute: Und da gibt es die erste Gelbe Karte der Partie. Calvo (Costa Rica) senst Tadic um. Klare Entscheidung. Tadic wird noch behandelt.

19. Minute: Serbien mit mehr Ballbesitz, Costa Rica mit zwei guten Chancen.

11. Minute: Bisher ist es ein recht ausgeglichenes Spiel. Die Serben sind in den letzten Minuten mehr am Kommen und konnten zwei Torschüsse verzeichnen.

5. Minute: Costa Rica ist am Drücker! Nach einer Flanke steht Gonzalez komplett frei. Sein Kopfball aus sieben Metern kommt aber zu zentral aufs Tor. Kein Problem für Stojkovic.

1. Minute: Der Ball rollt in Samara! Und schon die erste Ecke für Serbien.

WM 2018: Mustafi drückt DFB-Team die Daumen

13.45 Uhr: Auch Ex-DFB-Profi Shkodran Moustafi schickte der Nationalmannschaft Grüße aus der Heimat. 

13.37 Uhr: Die Aufstellungen für die Partie zwischen Costa Rica und Serbien sind da. Auf tz.de* erfahren Sie, wie Sie die Partie live im TV und im Live-Stream verfolgen können. 

13.28 Uhr: Serbiens Nationaltrainer Mladen Krstajic verzichtet im WM-Spiel gegen Costa Rica zunächst auf seine drei Bundesliga-Profis. Sowohl der Hamburger Filip Kostic als auch Milos Veljkovic von Werder Bremen und Luka Jovic von Eintracht Frankfurt sitzen am Sonntag in Samara zunächst nur auf der Bank. Routinier Branislav Ivanovic steht dagegen in der Startformation. Der Verteidiger bestreitet sein 104. Spiel für Serbien und wird damit Rekord-Nationalspieler seines Landes.

13.09 Uhr: Der schwedische Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat Frankreichs Fußball-Nationaltrainer Didier Deschamps wegen der Nichtberücksichtigung von Karim Benzema für die WM scharf attackiert. „Er ist einer der Besten der Welt, hat die Champions League gewonnen, spielt bei Real Madrid. Dass er nicht in diesem Team ist, hat mit Fußball nichts zu tun“, sagte der 36-Jährige als TV-Experte von beINSports.

Ibrahimovic, der inzwischen in den USA für LA Galaxy spielt und nicht zum schwedischen WM-Team gehört, kann die Begründung von Deschamps nicht verstehen: „Der Trainer sagt, Benzema wäre nicht gut genug für das Team? Wenn er so etwas sagt, dann gehört er nicht hierher. Das ist lächerlich!“ Bei Deschamps, dem Disziplin und ein gutes Binnenklima in der Mannschaft wichtig sind, spielt Benzema bereits seit seiner Verwicklung in die Sexvideo-Affäre um Ex-Nationalspieler Mathieu Valbuena keine Rolle mehr.

Startelf-Einsatz für Özil immer wahrscheinlicher

12.53 Uhr: Der Startelf-Einsatz von Mesut Özil wird immer wahrscheinlicher. Auf seinem Twitter-Kanal postete ein Foto mit dem Zusatz „Matchday“. Trainer Jogi Löw gab indessen Julian Draxler eine Startelf-Garantie. Özil würde dann wohl als Zehner starten. Die wahrscheinliche Aufstellung gegen Mexiko finden Sie hier.

12.15 Uhr: Argentiniens Star Lionel Messi leidet nach seinem verschossenen Elfmeter gegen Island und dem mageren 1:1-Endstand. "Nach dem Fehlschuss habe ich mich wie tot gefühlt", sagte Messi nach der Partie und fügte hinzu, dass er sich für das Ergebnis „verantwortlich“ fühle. Gerade nach der Gala-Vorstellung von Cristiano Ronaldo beim 3:3 gegen Spanien kommt dieser Niederschlag für Messi ein wenig zur Unzeit, schließlich müssen sich beide Spieler immer wieder miteinander vergleichen lassen. 

Alles nicht so wild, findet Argentiniens Legende Diego Maradona, die das Island-Spiel mit Bling-Bling-Ohrringen, Sonnenbrille und Zigarre im Anschlag auf der Tribüne des Moskauer Spartak-Stadions verfolgt hatte. Er erinnerte an seinen verpatzten WM-Auftakt 1990 gegen Kamerun (0:1). "Ich habe eine WM mit einer Niederlage begonnen, nicht nur mit einem Remis", schrieb der 57-Jährige bei Instagram: "Am Ende haben wir es dann bis ins Finale geschafft." Eine Anekdote die Messi Hoffnung spenden soll.

12.12 Uhr: Nach dem kapitalen Fehler von Keeper David De Gea beim 3:3 gegen Portugal befürworten Spaniens Fußballfans mehrheitlich einen Torwartwechsel in ihrer Nationalmannschaft. Bei einer Online-Umfrage der Sporttageszeitung AS stimmten nur 38,4 Prozent dafür, dass der 27-Jährige von Manchester United im zweiten WM-Spiel am Mittwoch (20.00 Uhr/ARD und Sky) gegen Iran wieder zwischen den Pfosten stehen soll.

Der neue Trainer Fernando Hierro stärkte seiner Nummer eins den Rücken. "Wir haben keine Zweifel an ihm", sagte er. Abwehrspieler Nacho schloss sich an: "Er ist ein Weltklassetorwart, wir sind glücklich, dass wir einen Spieler seines Kalibers haben." Kapitän Sergio Ramos twitterte: "Es geht nicht darum, nie Fehler zu machen, sondern darum, nie aufzugeben."

Mourinho kritisiert Caballero

11.59 Uhr: Trainer-Star José Mourinho kritisierte den argentinischen Torwart Willy Caballero, nach dem 1:1 gegen Island. „Caballero oder ich im Tor wäre das Gleiche gewesen. Ich hätte genau wie er gehalten“, sagte Mourinho nach Angaben der Sportbild in seiner Tätigkeit als TV-Experte für das russische Fernsehen.

11.57 Uhr:

Der dänische Mittelfeldspieler William Kvist droht für den Rest der Fußball-WM in Russland auszufallen. Der 33-Jährige zog sich im Spiel gegen Peru (1:0) bei einem Zusammenprall mit dem ehemaligen Schalker Jefferson Farfan wahrscheinlich einen Rippenbruch zu. "Die Symptome deuten darauf hin", sagte Nationaltrainer Age Hareide.

Kvist hatte sich die Verletzung schon nach einer knappen halben Stunde zugezogen. Der ehemalige Stuttgarter spielte zunächst weiter, wurde dann aber gegen Lasse Schöne ausgewechselt. Da eine Nachnominierung nur bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel möglich ist, müsste Dänemark die WM mit nur 22 Spielern fortsetzen.

11.52 Uhr: Nach Ansicht von Kevin Kuranyi waren für sein Heimatland Panama auch die Panini-Sammelbildchen ein Grund sich besonders über die WM-Teilnahme zu freuen. Kuranyi sagte dem SID: "Panama ist erst einmal glücklich, überhaupt dabei zu sein. Viele Spieler haben jahrelang dafür gekämpft, dieses Ziel zu erreichen. Das ist für die Spieler ein Traum, auch einmal in einem Panini-Heft aufzutauchen. Sie werden wohl nicht weiterkommen, weil die Qualität nicht reichen wird."

11.46 Uhr: Insgesamt erwarten uns heute drei Spiele:

Pogba wird Siegtreffer nachträglich aberkannt

11.38 Uhr: Die Freude von Paul Pogba über seinen ersten Treffer für Frankreich bei der Fußball-WM in Russland währte nicht lange. Der Fußball-Weltverband wertete das 2:1 nachträglich als Eigentor von Australiens Aziz Behich, wie die FIFA auf Anfrage bestätigte. Auch im offiziellen Spielbericht war zunächst Pogba als Schütze genannt worden. Der Schuss des Offensivstars von Manchester United in der 81. Minute zum 2:1-Siegtreffer war am Samstag durch den Verteidiger der Socceroos abgefälscht worden und tropfte von der Latte knapp hinter die Torlinie.

11.36 Uhr: Während sich das DFB-Team in Moskau auf das erste Spiel vorbereitet, drücken auch alle Zu-Hause-Gebliebenen der Mannschaft von Jogi Löw die Daumen. Lars Stindl und Mario Götze etwa schickten ihren ehemaligen DFB-Kollegen einen kleinen Gruß. 

11.30 Uhr: Heute geht es richtig los! Vier Jahre sind vergangen, seitdem die Deutsche Nationalmannschaft zuletzt ein WM-Spiel bestritten hat. An den Ausgang kann sich wohl jeder Fußballfan noch gut erinnern. am heutigen Sonntag bestreitet das DFB-Team nun das erste Spiel bei einer Weltmeisterschaft nach dem Titelgewinn 2014. Der Gegner ist der siebenmalige Gold-Cup-Sieger Mexiko. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, aber kann Deutschland diese auch ausspielen? Wir haben unser „Katzorakel“ Elli befragt - und waren überrascht, was welches Resultat unsere Katze prophezeit hat.

Aber auch abseits der Löw-Truppe ist in Russland am Sonntag für Unterhaltung gesorgt, denn neben der deutschen Gruppe F startet auch die Gruppe E ins Turnier. Neben der Partie Costa Rica gegen Serbien, greift mit Rekord-Weltmeister Brasilien (trifft auf die Schweiz) am Abend auch ein echter Top-Favorit erstmals ins Geschehen ein.

Fußball-WM 2018: Diese Ergebnisse gab es am Samstag in Russland

Das Auftakt-Match am gestrigen Samstag zwischen Frankreich und Australien hatte es ordentlich in sich. Zwei Elfmeter in vier Minuten (einer davon durch Videobeweis) und ein Treffer, der vor allem durch die Hilfe der Torlinientechnik anerkannt werden konnte sorgten für ordentlich Gesprächsstoff. Es war eine Partie, in der die technischen Neuerungen im modernen Fußball endlich mal ihre gute Seite zeigen konnten. Am Ende siegte Frankreich glücklich mit 2:1.

Argentinien kam gegen Island nicht über ein 1:1 hinaus. Während Dänemark mit etwas Glück gegen Peru mit 1:0 gewann. Zum Abschluss besiegte Kroatien die doch etwas lahmen Super Eagles mit 2:0. 

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielstand, Stadien und Themenseite

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel auf tz.de* finden Sie alle Informationen zu Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht dort auch zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle TV-Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird. Welche Spieler in Russland für das DFB-Team im Einsatz ist, erfahren Sie hier im Kader-Text. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-WM 2018 in Russland.

*tz.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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