Arsenal-Star trainiert mit dem Team

Özil fit und im Fadenkreuz: Fliegt er aus der Startelf? 

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Die Diskussionen um Mesut Özil werden nicht weniger, auch wenn der Arsenal-Star nun wieder fit ist.

Die Diskussionen um Mesut Özil werden nicht weniger, auch wenn der Arsenal-Star nun wieder fit ist und mit dem Team trainiert. Doch hat Jogi Löw überhaupt Platz für ihn?

Update vom 14. Juni 2018: Die Weltmeisterschaft in Russland startet! Alle Infos finden Sie im News-Ticker zum ersten Tag der WM 2018.

Watutinki - Volle Breitseite gegen Mesut Özil und Ilkay Gündogan! Natürlich geht es mal wieder um ihr Erdogan-Foto. Dieses Mal heißt der Absender Stefan Effenberg. „Wenn man auf gewisse Werte setzt, so wie das der DFB immer wieder vermittelt, dann kann die Entscheidung eigentlich nur so ausfallen, dass man die beiden Spieler rauswirft“, spricht Effe bei t-online.de Klartext

Und der Tiger weiß, wie sich ein Rauswurf anfühlt: Auf Drängen des damaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun war er bei der WM 1994 von Bundestrainer Berti Vogts nach der Stinkefinger-Affäre beim Vorrundenspiel gegen Südkorea vorzeitig nach Hause geschickt worden.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht die Schuld bei der Erdogan-Affäre hingegen nicht bei den beiden Spielern, sondern bei den Beratern der beiden. In der Zeit kritisiert er: „Auch ich war etwas ratlos, wie man überhaupt eine solche Situation herbeiführen kann. Es war unverantwortlich, die Spieler in diesen schwer erträglichen Interessenkonflikt zu bringen.“

Özil schweigt, aber twittert auf Russisch

Gündogan hat sich in der Tat mehrmals geäußert, Özil schweigt nach wie vor beharrlich zum Thema. Wenn er spricht, dann nur über die sozialen Medien und über Themen, die nach seinem Geschmack sind. Nach der Ankunft des DFB-Trosses am Mittwoch twitterte er beispielsweise in russischer Sprache: „Ich freue mich nicht nur auf die Spiele, sondern auch auf das Land, seine Leute und Kultur. Das ist Teil jedes Turniers.“

Zu einem Turnier gehört auch, jeden Tag im Training Vollgas zu geben. Da passt es gut ins Bild, dass der Arsenal-Star seit dem Österreicht-Test gestern wieder zum ersten Mal komplett mit der Mannschaft auf dem Platz stand – und über die sozialen Medien mitteilte: „Zurück bei der Mannschaft. Gerade rechtzeitig für unsere erste Trainingseinheit in Russland.“ Witziges Detail: Das Foto zum Text zeigt Özil ausgerechnet beim spaßigen Rumschubsen mit Marco Reus. Das Duo wird sich zusammen mit Confed-Cup-Kapitän Julian Draxler um die zwei Plätze auf der linken Außenbahn und hinter der Spitze duellieren.

Am Mittwoch ließ Bundestrainer Joachim Löw drei Achter-Teams gegeneinander antreten. Özil hielt durch und spielte kluge Pässe – nach der Trainingseinheit wirkte er aber platt. Kein Wunder angesichts seiner wenigen Spielpraxis. Mit Löw gab es zusätzlich noch auf dem Rasen ein Vier-Augen-Gespräch. 

Löw über Özil: „Die letzten Tage haben ihm geholfen“

Jogi: „Mesut war am Freitag nicht einsatzfähig, obwohl er gerne gespielt hätte. Aus ärztlicher Sicht war es vernünftiger, ihn nicht spielen zu lassen. Die letzten Tage haben ihm geholfen, er hatte überhaupt keine Probleme. Mesut hat voll und ganz trainiert, das wird er die restliche Woche auch tun.“ 

Lesen Sie zudem auch:  Mesut Özil - Das ist seine Freundin Amine Gülse

Was das Özil-Comeback für die Startaufstellung gegen Mexiko bedeutet, wollte Löw noch nicht verraten.

Sehen Sie auch: 

Video: Mesut Özil im WM-Portrait - alle Details zu dem Arsenal-Star

Manuel Bonke

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