WM-Oldie

Mit 45 Jahren: Keeper-Oldie El-Hadary kann Geschichte schreiben

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Ägyptens Nationaltorhüter Essam El-Hadary könnte bei der WM 2018 Geschichte schreiben.

Ägyptens Nationaltorhüter Essam El-Hadary will bei der WM in Russland im biblischen Fußball-Alter von 45 Jahren Geschichte schreiben.

Moskau - Steht der Ägyptens Oldie Essam El-Hadary am Freitag (14.00 Uhr/ARD) im ersten Gruppenspiel gegen Uruguay in Jekaterinburg im Tor, wird er den früheren Köln-Profi Faryd Mondragon als ältesten WM-Spieler der Geschichte ablösen.

Der Rekord des kolumbianischen Keepers von der WM 2014 liegt bei 43 Jahren und drei Tagen. El-Hadary ist am Freitag exakt 45 Jahre und 151 Tage alt. "Ich werde der glücklichste Mensch der Welt sein", sagte der Torwart-"Methusalem" am Donnerstag mit Blick auf sein mögliches WM-Debüt: "Ich habe in meiner Karriere schon viele Titel gewonnen, aber ich bin sehr stolz, dass ich es nach all der harten Arbeit nun zu einer WM geschafft habe."

El-Hadary: Wegen Verletzungen aus der Rente zurück

Nationaltrainer Hector Cuper ließ sich vor den versammelten Journalisten allerdings nicht entlocken, ob der Keeper vom saudi-arabischen Klub Al Taawoun gegen die Celeste tatsächlich zum 159. Mal für Ägypten auflaufen wird. "Sie müssen verstehen, dass ich nicht die Aufstellung verraten werde", sagte der Argentinier über seinen Kapitän.

El-Hadary, Spitzname "hoher Damm", hatte Anfang 2013 seine internationale Karriere beendet. Die Hoffnungen auf eine WM hatte er schon vier Jahre zuvor aufgegeben. Damals lag Ägypten nach der Qualifikation für die Endrunde in Südafrika punkt- und torgleich mit Algerien an der Tabellenspitze, laut FIFA-Regeln hätte das Los über das WM-Ticket entscheiden müssen. Stattdessen spielten beide Teams auf neutralem Platz gegeneinander. Algerien gewann, El-Hadary weinte.

Die Geschichte seines Comebacks ist ähnlich ungewöhnlich. Anfang 2017 fuhr er als dritter Torhüter mit Ägypten zum Afrika-Cup. Dann verletzten sich die Schlussmänner Nummer eins und zwei, und mit Rückkehrer El-Hadary zwischen den Pfosten zogen die Ägypter ins Finale ein.

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Im Auftaktspiel gegen Uruguay können die Ägypter wohl auch auf ihren Topstar Mo Salah vertrauen.

SID

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