Freiburg verspielt 2:0-Führung - RB Leipzig Tabellenführer

RB Leipzig drehte die Partie in Sandhausen und siegte mit 2:1. Foto: Uwe Anspach
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RB Leipzig drehte die Partie in Sandhausen und siegte mit 2:1. Foto: Uwe Anspach
Freiburg gab gegen Braunschweig eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Foto: Patrick Seeger
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Freiburg gab gegen Braunschweig eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Foto: Patrick Seeger
Nils Petersen vom SC Freiburg erzielte in Braunschweig sein elftes Saisontor. Foto: Patrick Seeger
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Nils Petersen vom SC Freiburg erzielte in Braunschweig sein elftes Saisontor. Foto: Patrick Seeger
Dank Marius Wolf (l) holte 1860 München seinen ersten Saisonsieg. Foto: Tobias Hase
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Dank Marius Wolf (l) holte 1860 München seinen ersten Saisonsieg. Foto: Tobias Hase
Musste den ersten Punktverlust in der Liga hinnehmen: Paderborns Trainer Stefan Effenberg. Foto: Friso Gentsch
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Musste den ersten Punktverlust in der Liga hinnehmen: Paderborns Trainer Stefan Effenberg. Foto: Friso Gentsch

Wechsel an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga: RB Leipzig löste am Sonntag den SC Freiburg ab. Während die "Roten Bullen" ihr Spiel in Sandhausen gewannen, ließen alle Konkurrenten Punkte liegen.

Frankfurt/Main (dpa) - Ralf Rangnick und sein Millionenprojekt RB Leipzig stehen in dieser Saison zum ersten Mal dort, wo sie immer hinwollten: Durch einen 2:1 (1:1)-Sieg beim SV Sandhausen übernahmen die "Roten Bullen" die Tabellenführung in der 2. Fußball- Bundesliga.

Der große Aufstiegsfavorit profitierte am 13. Spieltag davon, dass der bisherige Spitzenreiter SC Freiburg beim 2:2 (2:0) im Topspiel gegen Eintracht Braunschweig eine 2:0-Führung verspielte. Auch die beiden anderen Verfolger VfL Bochum und FC St. Pauli hatten sich am Freitagabend bei ihrem 1:1 (1:1)-Unentschieden bereits gegenseitig die Punkte weggenommen.

"Wir sind auf einem guten Weg. Das war ein Big Point heute", sagte Rangnick. "Die Zweite Liga ist heiß umkämpft und eine ganz enge Kiste. Das kenne ich ja noch aus meiner Zeit in Hoffenheim."

Im Abstiegskampf feierte der TSV 1860 München im 13. Versuch endlich den ersten Ligasieg in dieser Saison. Durch ein spätes Tor von Marius Wolf (90.+1) in der Nachspielzeit gewann der Tabellenvorletzte gegen den Tabellenletzten MSV Duisburg mit 1:0 (0:0).

"Die Erlösung ist da. Unter dem Strich war es auch nicht unverdient", meinte Benno Möhlmann. Während der "Löwen"-Trainer seine Arbeit nach überstandener Gallenblasen-Operation wieder aufnahm, dürfte sein Kollege Gino Lettieri beim MSV kaum mehr zu halten sein. Nach der neunten Niederlage der Saison hat der Aufsteiger bereits acht Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. "Ich denke, dass das andere Leute entscheiden werden", sagte Lettieri zu seiner Zukunft. "Ich kann nur sagen, dass ich meine Arbeit weiterhin so wie bisher zu 100 Prozent zur Verfügung stelle." Mittelfeldspieler Dennis Grote sprach von einem "brutal bitteren Nachmittag für uns".

Der SC Freiburg schien sich zunächst gut erholt zu haben von den beiden Enttäuschungen beim FC St. Pauli (0:1) und im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg (0:3). Vincenzo Grifo per Freistoß (15.) und Nils Petersen mit seinem elften Saisontor (38.) brachten den Bundesliga-Absteiger vor 23 100 Zuschauern scheinbar sicher in Führung. Doch der "FC Bayern der Zweiten Liga" (Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht) leitete nach der Pause selbst die Wende ein. Mensur Mujdza unterlief in der 52. Minute ein Eigentor, Salim Khelifi (62.) glich für die Eintracht sogar noch aus. Von den jüngsten sieben Liga-Spielen haben die Freiburger nur zwei gewonnen.

Der neue Tabellenführer aus Leipzig blieb eigentlich auch in Sandhausen unter seinen gewaltigen spielerischen Möglichkeiten. Doch nach dem 0:1-Rückstand durch ein Tor von Aziz Bouhaddouz (27.) bewies die Mannschaft von Ralf Rangnick aber Effizienz. Dominik Kaiser glich per Handelfmeter schnell wieder aus (31.). Marcel Halstenberg (74.) schoss RB dann in der zweiten Halbzeit auf Platz eins. "In Sandhausen werden nicht mehr viele Mannschaften in dieser Saison gewinnen. Der Rückstand hat die Aufgabe nicht leichter gemacht", sagte Rangnick. Sein Team ist seit mittlerweile neun Liga-Spielen ungeschlagen.

Stefan Effenberg hat mit dem SC Paderborn derweil seine ersten Rückschläge als Profitrainer zu verarbeiten. Drei Tage nach dem 1:7-Debakel im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund reichte es für den Bundesliga-Absteiger im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt nur zu einem 1:1 (1:0). Besar Halimi glich die Paderborner Führung durch Nick Proschwitz (32.) erst in der 89. Minute aus. "Die Gesichter in der Kabine waren schon ein bisschen sauer", sagte Effenberg danach. "Wir haben heute vergessen, den Sack zuzumachen."

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