Die größten Schiri-Pannen bei WM-Turnieren

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1934: Beim zweiten WM-Turnier hat die Bevorzugung von Gastgeber Italien offenbar System. Im Viertelfinale gegen Spanien (1:1) wird ein reguläres Tor der Iberer von Schiedsrichter Louis Baert aus Belgien nicht anerkannt. (Foto: Guiseppe Meazza)
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Die Italiener können ungestraft foulen. Im notwendigen Wiederholungsspiel sind sieben Spanier verletzt. Der Siegtreffer zum 1:0 der Italiener ist irregulär, zwei reguläre Tore der Spanier werden vom später international gesperrten Schweizer Referee Rene Mercet nicht anerkannt. (Foto: Italien-Keeper Ricardo Zamora)
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1966: Das Wembley-Tor. Die Mutter aller Fehlentscheidungen. Im WM-Finale schießt Geoff Hurst den Ball an die Unterkante der Latte. Damals war nicht klar erkennbar, ob sein Schuss zum 3:2 hinter der Torlinie aufgeprallt war.
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Der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst gab den Treffer nach Rücksprache mit dem sowjetischen Linienrichter Tofik Bachramow dennoch. England wurde durch ein 4:2 Weltmeister. Diskutiert wird über Jahrzehnte. Erst dann lassen wissenschaftliche Analysen vermuten: Es war wohl kein Tor.
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1982: Der deutsche Fußball zeigt sein hässliches Gesicht. Im WM- Halbfinale gegen Frankreich rammt Torwart Toni Schumacher den auf ihn zueilenden Patrick Battiston außerhalb des Strafraums rabiat um. Battiston erleidet Wirbelverletzungen, eine Gehirnerschütterung und verliert mehrere Zähne.
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Schiedsrichter Charles Corver ahndet das rüde Foul nicht. Es gibt Tor-Abstoß für Deutschland. Schumacher zeigt sich zunächst wenig einsichtig. “Ich zahle ihm seine Jacketkronen“, merkt er unsensibel an. Später versöhnen sich die Profis - und die Zähne kommen ins Museum (Foto).
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1986: Die “Hand Gottes“ greift in die Fußball-Geschichte ein. Diego Armando Maradona springt im WM-Viertelfinale höher als der englische Torwart Peter Shilton und köpft den Ball ins Tor - meint man. In der Zeitlupe wird klar, was Schiedsrichter Ali Ben-Naceur aus Tunesien nicht gesehen hat. Mit der Faust bugsierte “der Göttliche“ den Ball ins Netz. Der Tor-Betrug wirft England aus dem Turnier.
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Argentinien wird später Weltmeister und Maradona nicht nur in seiner Heimat kulthaft verehrt. Dem Genie wird der Hand-Streich nachgesehen.

Falsche oder viel diskutierte Entscheidungen der Referees gab es bei Weltmeisterschaften schon immer. Eine Auswahl historischer Fehlurteile.

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