Frauen-WM 2015 in Kanada

FIFA lässt Kunstrasen prüfen

Zürich - Rund 40 Spielerinnen hatten mit einer Klage gedroht: Jetzt hat der Fußball-Weltverband beschlossen, die Kunstrasenplätze der kommenden Frauen-WM zu überprüfen.

Eine unabhängige Kommission soll im Auftrag des Fußball-Weltverbandes FIFA die Kunstrasenplätze untersuchen, auf denen im kommenden Jahr in Kanada die Frauen-Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll. Die FIFA-Exekutive befasste sich am Freitag mit dem Thema, nachdem rund 40 Spielerinnen, unter ihnen Nationaltorhüterin Nadine Angerer und die mehrmalige Weltfußballerin Abby Wambach aus den USA, mit einer Klage gedroht hatten.

Die Kommission soll nun prüfen, ob die künstlichen Rasenflächen in den Stadien und auf den Trainingsgeländen den erforderlichen Standards entsprechen. Exekutivmitglied Rafael Salguero aus Guatemala, der den nord- und mittelamerikanischen Verband CONCACAF vertritt, erklärte indes, die WM werde „exzellent“.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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