Ekel-Mail entsetzt junge Unparteiische

Ihr Karten-Scherz ging um die Welt - doch jetzt fühlt sich die Schiedsrichterin „wie Müll“

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Fernanda Colombo erlaubte sich einen Spaß. Mit diesen Folgen hätte niemand gerechnet.

Fernanda Colombos Karten Scherz ging um die ganze Welt. Doch die Aktion blieb nicht ohne Folgen - jetzt fühlt sich die Schiedsrichterin „wie Müll“.

Brasilien - Fernanda Colombo sorgte am Wochenende für den wohl lustigsten Fußball-Moment des Jahres. Sie veralberte einen Spieler nach einem Foul. Als sie ihn anblickte und in ihre Gesäßtasche griff, erwartete jeder Rot. Schließlich nennt man den roten Karton umgangssprachlich auch „Arschkarte“, weil ihn die Schiedsrichter normalerweise in der hinteren Hosentasche aufbewahren. 

Ihr Karten-Scherz ging um die Welt - doch jetzt fühlt sich die Schiedsrichterin „wie Müll“

Doch anstatt der roten Karte zauberte Colombo ein Taschentuch hervor und wischte sich den Schweiß vom Gesicht. Nicht ohne den Spieler noch mit einem charmant-schelmischen Lächeln weiterzuschicken. 

Fußballfans aus der ganzen Welt feierten den Gag der Brasilianerin und so wurde sie über Nacht berühmt. Nur wenige Tage hat es dann gebraucht, bis die Blondine leider die Schattenseite der Bekanntheit kennenlernen musste.

Fernanda Colombo: E-Mail sorgt für Entsetzen bei Schiedsrichterin

Per Mail erhielt sie ein Ekel-Angebot, das für Entsetzen sorgte. Der Inhalt ein unmoralisches, sexuelles Angebot. Erschreckend detailliert bietet ihr ein Fremder viel Geld für Treffen mit „Kunden“. Eine Währung nennt der Unbekannte nicht, spricht von 7000 pro Auftrag. In brasilianischen Reales wären das 1 200 Euro, in Dollar 6200 Euro. Die Kunden wären zwischen 30 und 40 Jahre, „keine Alten, Fetten oder Komische“.

Ein widerwärtiges Angebot, das die junge Sportlerin niederschmettert. „Ich habe heute diese E-Mail bekommen, jetzt fühle ich mich wie Müll, weil sie ein unmoralisches sexuelles Angebot enthielt“, klagt Colombo auf Instagram. Angehängt ist ein Screenshot der Nachricht. Unbeschreiblich, dass es in Zeiten der Emanzipation für junge Frauen immer noch kaum möglich ist, von derlei sexistischen Nachrichten verschont zu bleiben. So ruft Colombo auf: „Ich möchte der Welt mitteilen, dass ich nur das tun möchte, was ich liebe, das ist die Arbeit im Fußball und dem Journalismus. Bitte respektiert das!“

Neven Subotic kehrt derweil in die Bundesliga zurück. Der frühere Dortmunder bindet sich an Union Berlin. Mario Balotelli ist dagegen noch auf Klubsuche, animiert in seiner Freizeit aber einen Barkeeper dazu, seinen Roller im Hafenbecken zu versenken.

mb

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