Vor Spiel gegen den FC Bayern

Eichin bleibt realistisch: "Kalkulieren keine Punkte ein"

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Werder-Manager Eichin (re.) hat vollstes Vertrauen in Trainer Skripnik.

Bremen - Beim SV Werder Bremen herrschen realistische Erwartungen vor dem Spiel gegen den FC Bayern. Manager Thomas Eichin steht dennoch voll und ganz hinter seinem Trainer - auch bei einer hohen Niederlage.

Noch vor einem halben Jahr wurde im Vorfeld des Bundesligaspiels zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern kräftig gestichelt. Werder-Manager Thomas Eichin ließ durchblicken, die Schiedsrichter hätten zu viel Respekt vor den Bayern. FCB-Sportvorstand Matthias Sammer konterte, Eichin habe während seiner Zeit als Eishockey-Spieler wohl öfter einen Puck an den Kopf bekommen.

Sechs Monate später ist von einem derartigen Wortgefecht keine Spur zu finden. Die Münchner reisen als klarer Favorit nach Bremen und dort blickt man der Partie realistisch entgegen. "Wir kalkulieren keine Punkte ein", sagte Eichin in einem Interview dem Kicker. Was jedoch nicht bedeutet, dass er das Spiel von vorn heran als verloren sieht: "Wir wollen gewinnen, wenn wir den Sahnetag haben, den man dazu braucht. Aber wir werden uns nicht zusätzlich unter Druck setzen."

Zusätzlichen Druck braucht man an der Weser auch gar nicht, da reicht schon der bisherige Saisonverlauf. Mit sieben Punkten stehen die Bremer auf Tabellenplatz 14, nur zwei Zähler trennen sie von einem Abstiegsplatz. Dennoch stehen sowohl Aufsichtsratschef Marco Bode also auch Eichin hinter Trainer Viktor Skripnik - auch im Falle einer hohen Niederlage gegen die Bayern: "Auch wenn wir 0:12 verlieren, wird Viktor unser Trainer bleiben."

Ob das Ergebnis tatsächlich derart deutlich ausfallen wird, zeigt sich am Samstag ab 15.30 Uhr.

sr

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