Bayern-Frauen wahren Double-Chance - Auch Wolfsburg weiter

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Der FC Bayern zog gegen Frankfurt in die nächste Runde ein. Foto: Lukas Barth

Bayern München entscheidet das Topspiel im Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FFC Frankfurt für sich. Auch Pokalverteidiger Wolfsburg steht im Viertelfinale.

München (dpa) - Die Fußball-Frauen des FC Bayern München dürfen nach dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals weiter vom Double träumen, der 1. FFC Frankfurt muss seine Titelchance dagegen in der Champions League suchen.

Der deutsche Meister und souveräne Bundesliga-Tabellenführer von der Isar setzte sich im Topspiel des Achtelfinales mit 2:0 (2:0) gegen den neunmaligen Pokalsieger aus Hessen durch und ist nun neben Cupverteidiger VfL Wolfsburg heißester Anwärter auf die Trophäe.

Eine Woche nach dem 1:0-Punktspielsieg in Frankfurt hatten die Bayern im Duell mit dem Champions-League-Sieger, der am kommenden Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse in Norwegen bei SK Lilleström antreten muss, erneut das bessere Ende für sich. Vivianne Miedema (14. Minute) und Melanie Behringer (39.) trafen für die auf internationalem Parkett früh gescheiterten Bayern-Kickerinnen.

Nach dem Wechsel waren die Gäste, bei denen Nationalspielerin Dzsenifer Maroszsan erstmals nach langer Verletzung in der Startelf stand, überlegen. Mehr als ein Lattenschuss von Mandy Islacker (55.) sprang aber nicht heraus.

Wolfsburg hatte sich bereits am Samstag mit 2:1 (1:0) gegen den Liga-Rivalen SGS Essen behauptet. Mit ihrem Tor in der 86. Minute bewahrte Ewa Pajor den Favoriten vor der Verlängerung. Zuvor hatte Kozue Ando (83.) die VfL-Führung durch Alexandra Popp (22.) ausgeglichen.

Souverän erreichte Turbine Potsdam die nächste Runde. Beim 4:0 (2:0) gegen 1899 Hoffenheim erzielten Svenja Huth (37.), Marina Makanza (41./46.) und Felicitas Rauch (48.) die Tore für Potsdam. Der Sieg wurde allerdings teuer bezahlt: Spielmacherin Patricia Hanebeck zog sich einen Wadenbeinbruch zu und fällt für den Rest der Saison aus.

In zwei weiteren Bundesligaduellen setzten sich USV Jena mit 4:0 (1:0) gegen den 1. FC Köln und der SC Freiburg mit dem gleichen Ergebnis gegen Bayer Leverkusen durch. Mehr Mühe als erwartet hatte der SC Sand, der sich beim Zweitligisten Herforder SV erst nach 120 Minuten mit 4:3 behauptete. Die Runde der letzten Acht komplettieren Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen und Zweitligist 1. FC Lübars.

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