Hoffnung bei Robben

Kovac beendet die Rotation - diese Stars werden darunter besonders leiden

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Seine Startelf steht: Bayern-Trainer Niko Kovac vertraut gegen Nürnberg auf das Personal vom Auftritt in Bremen.

Niko Kovac hat den FC Bayern zurück in die Erfolgsspur geführt. Dabei hat er auch eine liebgewonnene Taktik eingemottet. Das unterstreicht der Trainer vor dem Spiel gegen Nürnberg noch einmal.

München - Bayern Münchens Trainer Niko Kovac hat beim deutschen Fußball-Rekordmeister zunächst einmal die Rotation abgeschafft. Stars wie Mats Hummels oder Javi Martinez droht deshalb in den nächsten Wochen die Bank.

"Rotation wird es in der Form nicht mehr geben, weil es nicht so funktioniert hat. Rotation wird stattfinden, aber nur dann, wenn einer verletzt oder total am Boden ist. Für die, die hinten dran stehen, ist das nicht angenehm, aber jeder muss damit klar kommen. Es ist egal, wer es ist", sagte Kovac vor dem bayerisch-fränkischen Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Nürnberg in aller Deutlichkeit.

Hummels und Martinez wieder nur auf der Bank

Der 48-Jährige kündigte vor der brisanten Partie gegen den Club erstmals schon am Tag vorher an, dass er bei seiner ersten Elf im Gegensatz zum 2:1 in Bremen keine Wechsel plant. Hummels und Martinez saßen gegen Werder nur auf der Bank. Hummels sei zuletzt ja auch "krank gewesen. Die Mannschaft hat es gegen Benfica und Bremen sehr gut gemacht, deshalb werde ich da auch nicht wechseln", betonte Kovac. Die beiden Weltmeister werden also unter dem Rotationsstopp besonders zu leiden haben.

Auch der angeschlagene Arjen Robben, dessen Einsatz gegen den FCN offen ist, müsste sich demnach gedulden. Kingsley Coman und Thiago sind nach längeren Verletzungspausen noch nicht bei 100 Prozent. James und Corentin Tolisso fehlen weiterhin.

Er habe allen Profis zu Saisonbeginn "die nötigen Minuten gegeben", so Kovac. Nun gebe es eben Situationen, "in denen es nicht so läuft und man als Trainer umdenkt".

sid

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