Traumstart für Rekordmeister

Lahm: "Jetzt wird wieder geschrieben, Bayern sei unschlagbar"

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Auch Philipp Lahm (r.) traf.

München - Mit einem Torfestival eröffnen die Bayern die 54. Bundesligasaison. Der neue Trainer feiert ein rauschendes Debüt. Der Torschützenkönig schlägt gleich wieder zu. Philipp Lahm bremst.

Neuer Trainer, alte Dominanz: Carlo Ancelotti konnte nach seiner gelungenen Bundesligapremiere die Münchner Fußball-Arena beschwingt verlassen. „Das war ein guter Start. Ich bin glücklich“, sagte der Italiener nach dem 6:0 (2:0) am Freitagabend gegen Werder Bremen, dem höchsten Sieg seit der Einführung des Eröffnungsspiels mit einem Heimspiel des deutschen Meisters im Jahre 2002.

Ancelotti sieht natürlich noch Verbesserungspotenzial. Aber in ihrem von dem Italiener schon erkennbar modifizierten Spielstil treten die Bayern in der Meisterschaft gleich wieder so dominant auf, wie sie das in den vergangenen vier Meisterjahren unter Pep Guardiola und davor auch Jupp Heynckes getan hatten. „Wir haben gut nach vorne gespielt, viel kombiniert und mit vielen Spielern angegriffen“, lobte der 57-jährige Ancelotti seine spielfreudige Mannschaft.

75 000 Zuschauer bejubelten gleich wieder drei Treffer von Robert Lewandowski, der in der vergangenen Spielzeit mit 30 Toren der Schützenkönig der Liga war. Xabi Alonso, Philipp Lahm und Franck Ribéry waren zudem erfolgreich. „Ich bin mir sicher, dass jetzt gleich wieder geschrieben wird, die Bayern sind unschlagbar“, meinte Kapitän Lahm. Dabei sei es nur das erste Spiel gewesen.

Baumann stützt Skripnik

Und die Bayern werden im Saisonverlauf sicherlich auch noch auf Gegner treffen, die ihnen mehr Gegenwehr leisten werden als die hoffnungslos unterlegenen Bremer. „Wir wollten eigentlich eine Reaktion zeigen nach der Pokal-Blamage“, erklärte Trainer Viktor Skripnik: „Das ist uns überhaupt nicht gelungen. Es war zu einfach für Bayern, wir waren teilweise zu naiv.“

Sportchef Frank Baumann hat Trainer Viktor Skripnik beim SV Werder Bremen auch nach der deutlichen Niederlage zum Saisonstart der Fußball-Bundesliga dauerhafte Unterstützung zugesichert. „Wir werden nach dem ersten Spieltag da definitiv keine Diskussion von unserer Seite aufkommen lassen. Insofern ist das kein Thema“, sagte Baumann am Freitagabend nach dem deutlichen 0:6 im Eröffnungsspiel der 54. Bundesligasaison beim deutschen Meister FC Bayern München. Er fügte mit Blick auf die Trainerposition sogar hinzu: „Wir werden die nächsten Monate dort definitiv nichts verändern.“

Man habe die Entscheidung für Skripnik aus Überzeugung getroffen und gewusst, dass Geduld nötig sein werde. Die Bremer waren bereits eine Woche vor der hohen Niederlage in München im DFB-Pokal gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte ausgeschieden. Ex-Profi Skripnik wird von Teilen des Bremer Umfeldes äußerst kritisch beurteilt.

dpa

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