Nach Rucksack-Affäre neuer Fauxpas

Nächste HSV-Panne: Shirt zeigt Hertha-Fans

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Der untere Teil des T-Shirts zeigte eine Choreographie der Fans vom Ligarivalen Hertha BSC Berlin.

Hamburg - Dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist nach dem Aus im DFB-Pokal bei Viertligist Carl Zeiss Jena (2:3 n.V.) und der Rucksack-Affäre ein weiterer Fauxpas unterlaufen. Sportdirektor Knäbel schließt derweil einen Rücktritt aus.

Dem Bundesligisten Hamburger SV ist nach dem Aus im DFB-Pokal bei Viertligist Carl Zeiss Jena (2: 3 n.V.) und der Rucksack-Affäre ein weiterer Fauxpas unterlaufen. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, verkauften die Hanseaten in ihrem Fanshop ein T-Shirt, auf dem eine Collage von verschiedenen HSV-Choreographien aus dem Stadion zu sehen war.

Eines der Motive zeigte allerdings den Fanblock von Ligarivale Hertha BSC. Darauf zu sehen war der Schriftzug „Erstklassig“, den die Fans der Berliner vor zwei Jahren ausgerechnet im Spiel gegen die Hamburger präsentiert hatten. Der HSV hat den Verkauf des T-Shirts inzwischen gestoppt, es ist online nicht mehr zu kaufen.

Derweil hat der nach der Rucksack-Affäre in die Kritik geratene Sportdirektor Peter Knäbel vom Hamburger SV einen Rücktritt ausgeschlossen. "Eigentlich bin ich doch das perfekte Bauernopfer. Wenn ich mich entschließen würde, meine Sachen hinzuschmeißen, dann fragt in ein paar Tagen keiner mehr", sagte Knäbel dem Hamburger Abendblatt: "Aber das wir nicht passieren."

Dem 48-Jährigen war ein Rucksack mit sensiblen Daten gestohlen worden, die später in einem Park gefunden worden. Dazu zählten auch Gehaltslisten des HSV. Aus Knäbels Sicht gibt es nun drei mögliche Szenarien: "Möglichkeit eins: Ich werde freigestellt. Möglichkeit zwei: Der Dieb meldet sich und sagt "Ich war es'". Beides halte er jedoch für sehr unwahrscheinlich. Möglichkeit drei sei, dass die Ermittlungen zumindest für eine zufriedenstellende Indizienkette“ sorgen.

Der HSV-Vorstand stellte sich hinter den 48-Jährigen. "Peter Knäbel genießt das Vertrauen der HSV Fußball AG und wird seine Funktion als Direktor Profifußball weiter ausüben", teilten Vorstands-Boss Dietmar Beiersdorfer und Aufsichtsratschef Karl Gernandt in einem Statement der Führungsriege mit.

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