Im Falle einer Wahl

Grindel will Bundestagsmandat als DFB-Präsident niederlegen

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Reinhard Grindel

Frankfurt/Main - Reinhard Grindel wird im Falle einer Wahl zum DFB-Präsidenten sein Bundestagsmandat niederlegen. Das kündigte der CDU-Abgeordnete aus Rotenburg/Wümme am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme an.

Zudem werde er seinen Sitz im Sportausschuss des Deutschen Bundestages mit sofortiger Wirkung aufgeben. Zuvor hatten ihn die 21 Chefs der Landesverbände in Hannover einstimmig als ihren Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach gekürt. „Ich freue mich über den großen Vertrauensbeweis der Regional- und Landesverbände“, sagte Grindel, dessen Wahl zum DFB-Präsidenten als sicher gilt, da die Landesverbände eine Stimmmehrheit im DFB haben.

„Es muss jetzt darum gehen, mit dem Ligaverband zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit müssen die Konsequenzen aus der Affäre um das WM-OK 2006 stehen. Diese notwendige Arbeit in der Sache sollte nicht von einer Diskussion über Personen überlagert werden“, meinte Grindel. Zuletzt hatte es wegen seiner Doppelrolle als Politiker und DFB-Funktionär Kritik gegeben. Der bisherige 54 Jahre alte DFB-Schatzmeister war etwa maßgeblich an der Ausarbeitung eines Gesetzes gegen Spielmanipulation beteiligt, was im Interesse des DFB ist.
dpa

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