Geplante Operation?

Ex-Bundesligaprofi Kadlec nach Schüssen: blanker Horror

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Der Fahrer des Busses wurde durch die Schüsse verletzt.

Istanbul - Der ehemalige Bundesliga-Profi Michal Kadlec hat die Schüsse auf den Mannschaftsbus des türkischen Fußball-Erstligisten Fenerbahce Istanbul als "eine geplante Operation" bezeichnet.

"Da wusste jemand, dass wir über eine Brücke fahren müssen", sagte der Ex-Spieler von Bayer 04 Leverkusen der "Bild"-Zeitung. "Dann wurde auf uns geschossen. Ein Wunder, dass die Sache so ausgegangen ist."

Bei dem Angriff nach dem 5:1-Auswärtssieg am 4. April gegen Caykur Rizespor hatten Unbekannte den Bus auf dem Weg zum Flughafen in der nordtürkischen Schwarzmeerstadt Trabzon beschossen. Der Busfahrer wurde Medienberichten zufolge am Kopf verletzt.

"Ich habe gehört, dass es ihm bessergehen soll und er sprechen würde", sagte Kadlec, der 2013 von Leverkusen zu Fenerbahce gewechselt war. Laut "Bild" saß der 30-Jährige in der sechsten Reihe, als der Bus beschossen wurde. "Für die Leute vorne war es der blanke Horror", meinte Kadlec.

Der Verein hatte zuvor schon von einem "organisierten und geplanten bewaffneten Angriff" gesprochen. Nachdem die erste Liga fortgesetzt worden war, sagte die türkische Fußball-Liga den kommenden Spieltag ab. "Wir werden nicht Fußball spielen, bis die Täter gefunden sind", hatte Fenerbahces Vize-Präsident Deniz Tolga Aytore betont.

dpa

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