In Florenz

Balotelli erneut rassistisch beleidigt

+
Mario Balotelli.

Florenz - Stürmer Mario Balotelli ist im WM-Trainingslager der italienischen Nationalmannschaft von Zuschauern rassistisch beleidigt worden.

„Nur in Rom und Florenz sind sie so dumm“, sagte der 23-Jährige nach dem Vorfall am Mittwoch zu seinen Teamkollegen. Giancarlo Abete, Präsident des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC), verurteilte die Aktion als „inakzeptables Verhalten von einzelnen Personen“. Er fügte hinzu: „So etwas sollte es nicht geben, aber wir müssen dem Rechnung tragen.“

Die Polizei schritt nach den Rufen ein und entfernte die drei Jugendlichen, die sich außerhalb des italienischen Trainingszentrums Coverciano aufhielten, wo sich die Nationalelf auf die WM in Brasilien vorbereitet.

Balotelli ist als Sohn ghanaischer Einwanderer in seiner Karriere als Profi-Fußballer in Italien immer wieder rassistischen Beleidigungen ausgesetzt. „Wir sollten dem nicht zu viel Bedeutung geben“, forderte sein Teamkollege Ciro Immobile. „Im Jahr 2014 kann man nicht mehr über Rassismus sprechen.“

dpa

Mehr zum Thema:

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

XXL-Faschingsparty in Bothel

XXL-Faschingsparty in Bothel

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Meistgelesene Artikel

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Hoeneß berichtet erschütternde Details aus seiner Knast-Zeit

Google-Panne: Bild von Fußballer Broich wird zum viralen Hit

Google-Panne: Bild von Fußballer Broich wird zum viralen Hit

Wolfsburg gewinnt Nordderby - auch Leipzig feiert Dreier

Wolfsburg gewinnt Nordderby - auch Leipzig feiert Dreier

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

FC Bayern holt Süle und Rudy von 1899 Hoffenheim

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion