Europa League

Eintracht Frankfurt nach 24 Jahren wieder im Achtelfinale

Frankfurts Mannschaft feiert mit den Fans den Sieg. Foto: Uwe Anspach
1 von 8
Frankfurts Mannschaft feiert mit den Fans den Sieg. Foto: Uwe Anspach
Luka Jovic (r) schiesst das Tor zum 1:0 für Eintracht Frankfurt. Foto: Uwe Anspach
2 von 8
Luka Jovic (r) schiesst das Tor zum 1:0 für Eintracht Frankfurt. Foto: Uwe Anspach
Frankfurts Torschütze Luka Jovic (M) jubelt mit seinen Teamkollegen über das 1:0 gegen Donezk. Foto: Uwe Anspach
3 von 8
Frankfurts Torschütze Luka Jovic (M) jubelt mit seinen Teamkollegen über das 1:0 gegen Donezk. Foto: Uwe Anspach
Frankfurts Sebastien Haller (M/9) erzielt per Elfmeter das 2:0 gegen Schachtjor-Torwart Andrii Piatov. Foto: Arne Dedert
4 von 8
Frankfurts Sebastien Haller (M/9) erzielt per Elfmeter das 2:0 gegen Schachtjor-Torwart Andrii Piatov. Foto: Arne Dedert
Die Frankfurter Luka Jovic (l-r), Torschütze Sebastien Haller und Mijat Gacinovic jubeln über das Tor zum 2:0 gegen Donezk. Foto: Uwe Anspach
5 von 8
Die Frankfurter Luka Jovic (l-r), Torschütze Sebastien Haller und Mijat Gacinovic jubeln über das Tor zum 2:0 gegen Donezk. Foto: Uwe Anspach
Die Spieler von Schachtjor Donezk jubeln nach dem Tor zum 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Arne Dedert
6 von 8
Die Spieler von Schachtjor Donezk jubeln nach dem Tor zum 1:2 gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Arne Dedert
Frankfurts Torwart Kevin Trapp jubelt über das Tor zum 3:1 gegen Schachtjor. Foto: Uwe Anspach
7 von 8
Frankfurts Torwart Kevin Trapp jubelt über das Tor zum 3:1 gegen Schachtjor. Foto: Uwe Anspach
Frankfurts Ante Rebic (l) erzielt das Tor zum 4:1-Endstand gegen Donezk. Foto: Arne Dedert
8 von 8
Frankfurts Ante Rebic (l) erzielt das Tor zum 4:1-Endstand gegen Donezk. Foto: Arne Dedert

In einem packenden Spiel setzt sich die Eintracht gegen Donezk durch. Auf die Offensive ist wieder einmal Verlass. Jovic, Haller und Rebic erzielen die Tore. Doch zwischenzeitlich müssen die Frankfurter auch gehörig zittern. Am Freitag wird das Achtelfinale ausgelost.

Frankfurt/Main (dpa) - Nach der Gala gegen Schachtjor Donezk ließen sich Sebastien Haller, Luka Jovic und Co. auf einer emotionalen Ehrunde von ihren euphorischen Fans minutenlang feiern.

Dank des unerwartet klaren 4:1 (2:0)-Sieges hat die Eintracht die Party-Wochen in der Europa League fortgesetzt und ist erstmals seit 24 Jahren wieder ins Achtelfinale eines internationalen Wettbewerbes gestürmt.

Vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena trafen Jovic in der 23. Minute, zweimal Haller (27. per Handelfmeter/80.) und Ante Rebic (88.) für die Eintracht, die im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister ein 2:2 erreicht hatte. Nach dem Anschlusstreffer durch Junior Moraes (63.) musste der UEFA-Cup-Sieger von 1980 bei zwei Lattentreffern von Marlos (70.) und Taison (79.) zwischenzeitlich zittern, ehe gefeiert werden durfte. Nun hofft der Fußball-Bundesligist bei der Auslosung am Freitag auf ein attraktives Los.

"Das sind die magischen Momente, die wir in Frankfurt habe. Ich genieße es wie die Jungs. Es war ein wunderschöner Abend", schwärmte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic und auch Torhüter Kevin Trapp war hin und weg: "Sensationell. Es war unfassbar." Sebastian Rode sprach von einem "intensivem Spiel" und fügte hinzu: "Wir mussten viel laufen, viel verteidigen. Jeder in der Region hat auf das Spiel hingefiebert. Es hat geknistert mit der Atmosphäre. Es war ein geiler Abend."

Vorausgegangen war eine taktisch clevere Leistung der Mannschaft von Trainer Adi Hütter. Kein Hurra-Stil, sondern sehr geduldig und kompakt in der Defensive agierte die Eintracht, um dann im Spiel nach vorn über schnell vorgetragene Konter die eigenen Qualitäten auszuspielen. "Mit 4:1 Donezk auszuschalten, ist schon beeindruckend. Wir haben nicht gegen irgendwen gespielt, sondern gegen eine absolute Top-Mannschaft", sagte Hütter. Die Marschroute ging voll auf. Gleich der erste vielversprechende Angriff brachte die Führung. Rechtsverteidiger Danny da Costa war über außen frei durch und fand bei seiner Flanke Torjäger Jovic, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Es war bereits das sechste Tor im laufenden Wettbewerb und der 20. Pflichtspiel-Treffer insgesamt des Serben.

Und es kam noch besser für die Hessen. Nur vier Minuten später erhöhte Haller per Elfmeter auf 2:0. Zuvor hatte Mykola Matwijenko einen Schuss von Sebastian Rode mit der Hand abgewehrt. Rode war nach seiner Wadenverletzung rechtzeitig fit geworden und konnte ebenso auflaufen wie der zuletzt angeschlagene Kapitän David Abraham. Lediglich Gelson Fernandes musste wegen einer Oberschenkelverletzung passen.

Die schnelle 2:0-Führung wurde von den euphorischen Eintracht-Fans entsprechend gefeiert. Einzig ein Polizeieinsatz vor dem Spiel hatte unter den Anhängern die Stimmung getrübt. Die Sicherheitsbeamten hatten den Einsatz von Pyrotechnik befürchtet und daher vor dem Spiel massive Kontrollen durchgeführt, was die Vereinsführung scharf kritisierte.

Der Spielverlauf spielte der Eintracht in die Karten. Die technisch hochverlangten Gäste übernahmen nun die Spielkontrolle, fanden aber lange Zeit kein Durchkommen gegen die massive Eintracht-Deckung. Vielmehr ergaben sich den Gastgebern gute Kontermöglichkeiten wie bei den Chancen von Haller (30.) und Jovic (58.).

Da die Chancen aber nicht genutzt wurden, kam doch noch einmal Spannung auf. Denn Moraes, einer von fünf gebürtigen Brasilianern in der Startelf, traf nach Vorlage von Ismaily. Plötzlich wurden Erinnerungen an den K.o. vor fünf Jahren gegen den FC Porto (3:3 nach 2:2 im Hinspiel) wach. Es begann das große Zittern, erst recht nachdem Donezk zweimal die Latte traf. Doch Haller sorgte mit dem dritten Frankfurter Treffer nach einem feinen Konter für Beruhigung, ehe Rebic alles klarmachte.

Pressemappe zum Spiel

Kader Eintracht Frankfurt

Infos zum Spiel

Das könnte Sie auch interessieren

Feuerfete mit DJ Ernesto in Wildeshausen

Wildeshausen - Ordentlich was los war in der Nacht zu Sonntag in der Wildeshauser Widukind-Halle: Die Feuerfete lockte viele Partygäste an, die bis …
Feuerfete mit DJ Ernesto in Wildeshausen

Bezirkskönigsball im Gasthaus Hartje-Melloh

31 Schützenmajestäten samt Gefolge waren am Samstag der Einladung zum Bezirkskönigsball gefolgt. Präsident Karl-Friedrich Scharrelmann begrüßte zu …
Bezirkskönigsball im Gasthaus Hartje-Melloh

Freimarkt 2019 - Bilder vom verregneten Sonntag

Durch den vielen Regen, der am Sonntagabend auch auf dem Bremer Freimarkt kein halt machte, war der Freimarkt nicht so voll wie am Tag zuvor. …
Freimarkt 2019 - Bilder vom verregneten Sonntag

10. Herbstrallye in Visselhövede

Bei der 10. Herbstrallye in Visselhövede gab es trotz Regenwetters viele Zuschauer. Auf der regennassen Fahrbahn der acht Wertungsprüfungen gab es …
10. Herbstrallye in Visselhövede

Meistgelesene Artikel

Niklas Süle: Uli Hoeneß mit entsetzlicher Prognose für den FC Bayern

Niklas Süle: Uli Hoeneß mit entsetzlicher Prognose für den FC Bayern

Transfer von Serge Gnabry: Master-Plan des FC Bayern enthüllt - aber ein Detail sorgt für Aufregung

Transfer von Serge Gnabry: Master-Plan des FC Bayern enthüllt - aber ein Detail sorgt für Aufregung

Ausflipper im ZDF-Sportstudio -Moderatoren: „Ich habe Schweißausbrüche!“

Ausflipper im ZDF-Sportstudio -Moderatoren: „Ich habe Schweißausbrüche!“

Nach Süle-Schock: Auch EM in Gefahr - Holt Löw Hummels zurück?

Nach Süle-Schock: Auch EM in Gefahr - Holt Löw Hummels zurück?

Kommentare