Amateurvertreter für Grindel

DFL-Boss Seifert: Vorerst kein Liga-Kandidat für DFB-Chefposten

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Die Amateurvertreter sprechen sich für Reinhard Grindel als neuen DFB-Präsidenten aus. Die DFL bisher nicht.

Frankfurt/Main - Bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach will das Profilager vorerst keinen eigenen Kandidaten aufstellen.

Dies erklärte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), am Freitag nach der DFB-Präsidiumssitzung. „Wir haben erklärt, dass die Liga ein anderes Verfahren bevorzugt“, sagte Seifert. „Es wäre nicht im Sinne der Sache und inkonsequent, wenn wir einerseits erst die Untersuchungsergebnisse zur WM-Affäre abwarten wollen und andererseits gleichzeitig einen eigenen Kandidaten aufstellen“, betonte Seifert.

Bei der Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt sei nicht über konkrete Zeitpläne für die Wahl eines neuen Präsidenten und eine geforderte Strukturreform gesprochen worden. Der Termin für einen außerordentlichen Bundestag sei offen, so Seifert. Die 21 Landes- und fünf Regionalpräsidenten im Deutschen Fußball-Bund hatten sich am vergangenen Dienstag einstimmig auf Schatzmeister Reinhard Grindel als Kandidaten für das vakante Präsidentenamt geeinigt. Grindel ist CDU-Bundestagsabgeordneter und kommt aus Rotenburg.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat in der Frage nach dem Nachfolger für den zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach eine längerfristige Doppelspitze ins Spiel gebracht.

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