Auch Potsdam raus

Pokal-Aus für Wolfsburg- und Bayern-Damen

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Der Traum von Clara Schöne und dem FC Bayern, wie 2012 den Pokal zu gewinnen, ist ausgeträumt

Frankfurt - Für den Triple-Sieger aus Wolfsburg gab es ein böses Erwachen. Und auch die Bundesliga-Spitzenteams aus München und Potsdam haben sich bereits verabschiedet.

Aus der Traum vom erneuten Triple. Im DFB-Pokal der Fußball-Frauen hat sich die Übermannschaft der vorigen Saison aus Wolfsburg bereits im Achtelfinale verabschiedet. Neben dem Titelverteidiger ereilte auch dem Bundesliga-Dritten Bayern München der frühe K.o. Damit sind bereits drei der letztjährigen Halbfinalisten aus dem Rennen. Vize-Meister Turbine Potsdam war bereits in der zweiten Runde ausgeschieden.

Einzig verbliebener Bundesliga-Spitzenclub ist der 1. FFC Frankfurt, der den VfL Wolfsburg am Samstag im Topspiel mit 1:0 (0:0) bezwang. „Wir waren die bessere Mannschaft gegen die beste Mannschaft Europas“, befand FFC-Trainer Colin Bell voller Stolz. Im vorweggenommenen Endspiel vor 2240 Zuschauern in Frankfurt sorgte Kerstin Garefrekes (55. Minute) für den Treffer des Tages. Damit kam der Bundesliga-Tabellenführer dem avisierten neunten Pokalsieg einen großen Schritt näher. „Frankfurt hat insgesamt verdient gewonnen“, kommentierte Bundestrainerin Silvia Neid.

Nicht nur für Wolfsburg gab es ein böses Erwachen. Auch für das ambitionierte Team aus München kam beim 0:2 (0:0) gegen den bisher ungeschlagenen Süd-Zweitligisten 1. FC Köln der Knockout. Zwei Treffer von Inka Grings (89.) und Mandana Knopf (90.+1) sorgten in Köln für die späte Entscheidung. Nach einer Roten Karte für Carina Wenninger in der 88. Minute verlor der FC Bayern in der hektischen Schlussphase den Überblick.

Eine weitere Pokal-Überraschung gab es in Willstätt. Mit einem blamablen 0:6 (0:3) unterlag der FCR Duisburg dem klassentieferen SC Sand. Zum Kantersieg des Zweitligisten trug vor allem die dreifache Torschützin Isabelle Meyer (4./62./66.) bei. Nur knapp entging der USV Jena beim 2:1 (0.0) in Meppen einem ähnlichen Schicksal wie Duisburg. Nach dem 1:0 des Außenseiters durch Nangila van Eyck (72.) verhinderten die späten Treffer von Iva Landeka (77.) und Carolim Schiewe (Foulelfmeter/86.) das Aus eines weiteren Erstligisten.

Im Bundesliga-Duell mit Bayer Leverkusen behielt der BV Cloppenburg die Oberhand. Für den Siegtreffer der Gäste sorgte Angreiferin Agnieszka Winczo in der 69. Minute. Der höchste Achtelfinalsieg gelang dem SC Freiburg beim 7:0 (4:0) über den chancenlosen FFV Leipzig. Ebenfalls wenig Mühe hatte die SGS Essen beim 4:2 (1:0) gegen den 1. FC Saarbrücken. Dritter Zweitligist im Viertelfinale ist Werder Bremen nach dem 3:1 über den VfL Bochum. Die Partien der nächsten Runde gehen am 14. und 15. Dezember über die Bühne.

dpa

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