Erste Runde im DFB-Pokal

Viele Favoriten halten sich schadlos, Lautern und Leipzig raus

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Die Freiburger gaben sich gegen Babelsberg keine Blöße.

Dresden - Der SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Schalke 04 und der VfL Wolfsburg stehen in der zweiten Runde des DFB Pokals. Die Zusammenfassung der Samstagspiele.

RasenBallsport Leipzig ist im brisanten Sachsen-Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals an Dynamo Dresden überraschend gescheitert. Der Aufsteiger verlor eine Woche vor seiner Bundesliga-Premiere gegen den Zweitliga-Neuling im Elfmeterschießen 4:5 (2:2, 2:0). Die fünf Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04, 1. FC Köln und VfL Wolfsburg erreichten gegen unterklassige Gegner dagegen die zweite Runde.

Leipzig ging gegen Dresden bereits nach einer Viertelstunde in Führung und baute den Vorsprung mit einem Foulelfmeter kurz vor der Halbzeit auf 2:0 aus. Die Gastgeber kamen in der 47. Minute - ebenfalls durch einen verwandelten Elfmeter - aber wieder heran und glichen in der 78. Minute aus. Beide Dynamo-Treffer erzielte Stefan Kutschke. Im Elfmeterschießen hatte Dynamo dann die besseren Nerven. Dresden-Torwart Marvin Schwebe parierte den Schuss von Dominik Kaiser.

Auch Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist überraschend ausgeschieden. In einer packenden Partie mussten die Pfälzer gegen Drittligist Halle nachsitzen und verloren 3:4 (3:3, 2:1). Die Roten Teufel gaben zweimal eine Führung aus der Hand.

Gladbach macht es gegen Regionalligisten spannend

Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach hatte beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel lange Zeit Probleme. Die „Fohlen“ mussten bis zur 55. Minute warten, ehe Julian Korb den Siegtreffer erzielte. Der 1:0-Erfolg war keine Glanzleistung, reichte aber vier Tage vor dem Rückspiel in den Königsklassen-Playoffs gegen Young Boys Bern zum Weiterkommen.

Die Wolfsburger setzten sich auch ohne Neuzugang Mario Gomez beim Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt 2:1 (2:0) durch. Vor 5050 Zuschauern sorgten Steffen Schäfer in der 5. mit einem Eigentor sowie Bas Dost in der 16. Minute für die beiden VfL-Treffer. In der 52. Minute gelang Fabian Schleusener der Anschlusstreffer.

Aogo lässt Schalke früh jubeln

Dennis Aogo brachte Schalke früh auf Kurs. In seiner ehemaligen fußballerischen Heimat Freiburg zirkelte der Defensivmann den Ball in der 10. Minute gegen den FC Villingen 08 in den Winkel. Neuzugang Breel Embolo erhöhte wenig später auf 2:0 (19.). Die „Knappen“ bauten das Ergebnis in der zweiten Spielhälfte weiter aus, ließen jedoch den Ehrentreffer für Villingen zu. Schalke gewann die Partie 4:1.

Der 1. FC Köln feierte beim Sechstligisten BFC Preussen einen ungefährdeten Sieg. Neuzugang Konstantin Rausch schoss die Mannschaft von Coach Peter Stöger per Freistoß in Führung. Die Rheinländer erspielten sich eine Vielzahl guter Torchancen, und Anthony Modeste nutzte eine dieser Gelegenheiten zum 2:0 (45.). Im zweiten Durchgang baute der FC den Vorsprung weiter aus und schraubte das Ergebnis auf 7:0 (2:0).

Freiburg geht durch Elfmeter in Führung

Wie der FC benötigte auch der SC Freiburg eine Standardsituation, um in Führung zu gehen. Vincenzo Grifo verwandelte einen Foulelfmeter in der 20. Minute gegen den SV Babelsberg souverän, Janik Haberer erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Die Breisgauer siegten schließlich ähnlich ungefährdet, wenn auch nicht ganz so hoch wie Köln, 4:0 (2:0).

Keine weiteren Überraschungen gab es in den drei Partien am Samstagabend. So hielt sich der Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart mit einem 3:0 beim Südwest-Regionalligisten Homburg schadlos. VfB-Ligakonkurrent Fortuna Düsseldorf siegte 3:0 beim Drittligisten Rostock. Im Zweitliga-Duell zwischen 1860 München und dem Karlsruher SC behielten die „Löwen“ dank des späten Treffers von Karim Matmour (90.) mit 2:1 die Oberhand

Bereits am Freitag hatten Bayern München (5:0 bei Carl Zeiss Jena), der FC Augsburg (2:0 beim FV Ravensburg) und der FC St. Pauli (3:0 beim VfB Lübeck) für Favoritensiege gesorgt. Die 2. Runde wird am 26. August ausgelost.

dpa

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