DFB-Pokal

Gladbach wirft Schalke raus - BVB überrollt Effe-Elf

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Jubel bei den Fohlen: Gladbach hat Schalke aus dem DFB-Pokal geworfen.

Dortmund - Borussia Dortmund hat Stefan Effenberg und seinem SC Paderborn im DFB-Pokal eine bittere Lektion erteilt. Neun Bundesligisten stehen im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Borussia Dortmund hat den Höhenflug von Stefan Effenbergs SC Paderborn gestoppt, für Borussia Mönchengladbach geht die Erfolgsserie mit André Schubert auch im DFB-Pokal weiter. Mit einem 2:0 (1:0) im Mittwochs-Topspiel beim Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04 zogen die Gladbacher ins Achtelfinale ein und feierten den sechsten Sieg im achten Pflichtspiel unter Trainer Schubert. Zuvor hatten die Dortmunder den Zweitligisten Paderborn daheim mit 7:1 (3:1) abgefertigt, da halfen auch die neuen Lehren von Gäste-Trainer Effenberg nicht.

Insgesamt schafften am Mittwoch sechs weitere Erstligisten den Sprung in die nächste Runde, insgesamt sind damit neun Clubs aus dem Oberhaus am Sonntagabend bei der Achtelfinal-Auslosung dabei. Werder Bremen bezwang den 1. FC Köln mit 1:0 (1:0). Bundesliga-Schlusslicht FC Augsburg kam durch ein 3:0 (2:0) bei Zweitliga-Tabellenführer SC Freiburg weiter. Mit einem 6:0 (3:0) entledigte sich Bayer Leverkusen der Pflichtaufgabe beim Regionalligisten Viktoria Köln.

Dem VfB Stuttgart genügte ein schmuckloses 2:0 (1:0) bei Carl Zeiss Jena zum Weiterkommen. Zweitligist Eintracht Braunschweig schaltete den Oberligisten SSV Reutlingen, klassentiefster Verein in Runde zwei, durch ein 4:0 (2:0) aus. Im reinen Zweitliga-Duell setzte sich der 1. FC Heidenheim nach torlosen 120 Minuten 4:3 im Elfmeterschießen beim SV Sandhausen durch.

Sieben Mal durfte der BVB am Mittwochabend jubeln.

Die Dortmunder benötigten gegen die Paderborner ein wenig Anlauf. Die Gäste gingen in der 21. Minute sogar in Führung, als Srdjan Lakic einen Patzer von BVB-Keeper Roman Bürki bestrafte. Doch noch vor der Pause drehten Adrian Ramos (25.), Gonzalo Castro (30.) und Shinji Kagawa (43.) die Partie. Ilkay Gündogan (54./Foulelfmeter), erneut Castro (58.), Lukasz Piszczek (87.) und Henrich Mchitarjan (89.) machten den Abend für Effenberg dann so richtig bitter.

Dagegen hatte Gladbach-Coach Schubert schon wieder Grund zum Jubeln. Nach fünf Siegen in der Liga klappte es auch im Cup-Wettbewerb, weil seine Borussia ihre Chancen gegen die Schalker eiskalt nutzte. Lars Stindl (42.) und Thorgan Hazard (53./Foulelfmeter) stellten den Sieg der Gäste sicher, die schon drei Tage zuvor im Liga-Duell mit 3:1 die Oberhand behalten hatten.

Wieder im Aufwärtstrend sind die Bremer, für die ausgerechnet Anthony Ujah gegen seinen früheren Arbeitgeber Köln zum Matchwinner wurde. Nach 22 Minuten erzielte der Angreifer das Tor des Tages und lässt das Team von Trainer Viktor Skripnik weiter von der Reise zum Finale nach Berlin träumen.

Die Augsburger hielten sich nach ihrer jüngsten Liga-Krise zumindest im Pokal schadlos. Dong-Won Ji (11.), Alexander Esswein (25.) und Caiuby (49.) bewiesen mit ihren Treffern, dass die Umbauten von Trainer Markus Weinzierl fruchteten. Die Freiburger enttäuschten.

Im Kölner Sportpark Höhenberg währte die Hoffnung von Außenseiter Viktoria nur eine Viertelstunde. Dann traf Julian Brandt zur Führung für Leverkusen. Karim Bellarabi (35.), zweimal Javier Hernandez (38./54.), Stefan Kießling (80.) und Wladlen Jurtschenko (83.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Deutlich mehr Mühe hatten die Stuttgarter in Jena. Martin Harnik brachte die Schwaben zwar in der 22. Minute nach vorn, danach aber wehrte sich der Regionalligist nach besten Kräften und hielt die Partie lange offen. Alexandru Maxim (90.+2) machte per Handelfmeter alles klar.

Am Mittwoch hatten schon Rekordpokalsieger FC Bayern München, Hertha BSC und der SV Darmstadt 98 das Achtelfinale erreicht. Zudem sind 1860 München, der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und die Underdogs aus Unterhaching und Aue noch im Wettbewerb.

dpa

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