DFB-Chef Niersbach bekräftigt Nein zum Video-Beweis

+
Wolfgang Niersbach ist gegen den Videobeweis. Foto: Arne Dedert

Berlin (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat seine ablehnende Haltung zum Video-Beweis bekräftigt.

"Auch in der x-ten Wiederholung hast du Szenen, wo man keine Klarheit hat. Wer soll dann entscheiden? Da hilft der Video-Beweis nicht weiter", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes der "Bild"-Zeitung. Niersbach wies auch darauf hin, was dann mit der zweiten und dritten Liga oder mit den Relegationsspielen sei. "Da bin ich bei den Traditionalisten", betonte der ehemalige Journalist.

Auch der Chef der Deutschen Fußball Liga, Christian Seifert, hatte zuletzt vor der schnellen Einführung weiterer Hilfsmittel gewarnt, nachdem sich die Vereine für die Torlinientechnik in der Bundesliga ausgesprochen hatten. Der Videobeweis sei noch Zukunftsmusik, hatte er gesagt. Er habe auch große Zweifel, dass der Videobeweis, wie ihn FIFA-Präsident Blatter anstrebt, zum Fußball passt, hatte Seifert als Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung gesagt.

Blatter hatte bei strittigen Entscheidungen Challenge Calls vorgeschlagen: Den Trainern bliebe die Möglichkeit, pro Halbzeit zwei Entscheidungen per Einspruch anzuzweifeln. Für Seifert hätte das mit einem echten Videobeweis nichts zu tun. Theoretisch denkbar wäre seiner Meinung nach indes ein Videoschiedsrichter. Niersbach lehnt auch dies ab.

Mehr zum Thema:

Dschungelcamp 2017: Tag fünf im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag fünf im Busch in Bildern

DHB-Auswahl im Schongang ins WM-Achtelfinale

DHB-Auswahl im Schongang ins WM-Achtelfinale

Werder-Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Meistgelesene Artikel

Keine Einigung zwischen Boateng und Makler in Sicht

Keine Einigung zwischen Boateng und Makler in Sicht

Lahm: Schalke-Leihe „richtiger Schritt“ für Badstuber

Lahm: Schalke-Leihe „richtiger Schritt“ für Badstuber

Eintracht darf wieder auf Verbleib von Valléjo hoffen

Eintracht darf wieder auf Verbleib von Valléjo hoffen

Juve bestätigt Interesse an Schalker Kolasinac

Juve bestätigt Interesse an Schalker Kolasinac

Kommentare