Schuster sucht Topstürmer

Demichelis verlässt Malaga

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Martin Demichelis

Malaga - Den deutschen Trainer Bernd Schuster plagen beim spanischen Erstligisten FC Malaga einige Sorgen in der Offensive. Zudem geht Martin Demichelis.

Den deutschen Fußball-Trainer Bernd Schuster plagen beim spanischen Erstligisten FC Malaga einige Sorgen in der Offensive. „Die Sturmfrage ist kompliziert“, sagte der Europameister von 1980 in einer Presserunde nach den ersten beiden Trainingseinheiten der Saisonvorbereitung, „uns haben einige Spieler verlassen, und wir müssen versuchen, diese Positionen mit Qualität auszufüllen - obwohl es teilweise sehr schwierig ist.“

Malaga hat sein Supertalent Isco an Real Madrid verkauft, der ehemalige Münchner Bundesliga-Profi Roque Santa Cruz ist zumindest wechselwillig. Außerdem verlor der Schuster-Klub den 31-maligen französischen Nationalspieler Jeremy Toulalan an Frankreichs Erstliga-Aufsteiger AS Monaco. Auch der Ex-Münchner Martin Demichelis (Argentinien) wird Malaga definitiv verlassen. Dies bestätigte Schuster: „Er hat unser Angebot auf Vertragsverlängerung nicht angenommen. Wir müssen einen Ersatz suchen.“

Aber auch in der Offensive besteht Handlungsbedarf. „Wir brauchen einen Mann, der Tore schießt, jemanden, der den Unterschied ausmachen kann“, sagte Schuster. Die Suche laufe „sehr sorgfältig und mit Geduld“. Geld sollte nach dem Isco-Transfer vorhanden sein, Schusters Ex-Klub Real hat für den spanischen U21-Europameister um die 30 Millionen Euro bezahlt.

Am Wochenende wurde der argentinische Mittelfeldspieler Fernando Tissone (26) ablösefrei von Real Mallorca unter Vertrag genommen. Zuvor war der Gaucho sieben Jahre in Italien bei Sampdoria Genua und Udinese Calcio aktiv. Tissone erhielt einen Dreijahresvertrag. Schuster setzt aber auch auf eine Steigerung des vorhandenen Personals: „Wenn ein neuer Trainer zu einem Verein kommt, bekommen die Spieler auch neue Energie.“

Schuster (53) hat bei den Andalusiern für fünf Jahre unterschrieben und muss sich zunächst auf die Primera Division konzentrieren. Malaga ist wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay der Europäischen Fußball-Union (UEFA) von der Teilnahme an der kommenden Europapokal-Saison ausgeschlossen. Sportlich hatte sich Malaga, Champions-League-Viertelfinalist der Vorsaison, für die Europa League qualifiziert.

sid

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