Was Trainer Edin Terzic ändern muss

„Viele Kinderkrankheiten“: Mats Hummels spricht Probleme beim BVB jetzt knallhart an

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Mats Hummels in Rage. Der Abwehrchef des BVB spricht jetzt knallhart an, was sich unter Edin Terzic ändern muss.

Mats Hummels sieht mehrere „Kinderkrankheiten“ beim BVB. Der Abwehrchef verrät nun, was sich alles bei Borussia Dortmund für mehr Erfolg ändern muss.

Dortmund - Mats Hummels (32) ist bekannt dafür, kein Blatt vor dem Mund zu nehmen. Das muss der 32-Jährige als unumstrittener Abwehrchef und Führungsspieler von Borussia Dortmund* auch gar nicht. Da überrascht es wenig, dass er nach dem Trainerwechsel beim BVB von Lucien Favre (63) zu Edin Terzic (38) nun den Finger in die Wunde legt, wie RUHR24.de* berichtet.

NameMats Hummels
Geboren16. Dezember 1988 (Alter 32 Jahre), Bergisch Gladbach
Größe1,91 Meter
EhepartnerinCathy Hummels (verh. seit 2015)
KinderLudwig Hummels
ElternUlla Holthoff, Hermann Hummels

Mats Hummels (BVB): Bei Borussia Dortmund haben sich seit anderthalb Jahren Fehler eingeschlichen

Zwar betont der Weltmeister von 2014 im Interview mit der Sport Bild zunächst, dass „im vergangenen halben Jahr nicht alles schlecht war“. Dennoch weist Mats Hummels ebenso deutlich darauf hin, dass es beim BVB an gleich mehreren Stellen hakt.

„In den vergangenen anderthalb Jahren haben sich Fehler eingeschlichen. Ich habe sie Kinderkrankheiten genannt“, so der Innenverteidiger von Borussia Dortmund. Der 32-Jährige hat daher auch eine genaue Vorstellung davon, was ein Trainer mitbringen muss, um an der Strobelallee erfolgreich sein zu können.

Mats Hummels: BVB braucht jetzt Zielstrebigkeit, Leidenschaft und vor allem Härte

„Jetzt brauchen wir jemanden, der Zielstrebigkeit, Leidenschaft und auch Härte reinbringt.“ Insbesondere Letzteres fehlte Mats Hummels beim BVB in der Vergangenheit offenbar deutlich.

„Vor fußballerischem Talent schäumen wir gerade nur so über. Aber wenn Gegner uns mit Härte begegnen, haben wir noch zu oft Probleme.“ Dabei ist laut dem Führungsspieler „Emotionalität nur ein Teil“, der die Mannschaft zu einer erfolgreichen Saison verhelfen kann.

Mats Hummels legt den Finger in die Wunde. Beim BVB haben sich über einen längeren Zeitraum mehrere Fehler eingeschlichen.

Mats Hummels (BVB): Edin Terzic kennt Schwachpunkte und Probleme

Edin Terzic geht laut Mats Hummels „unsere Schwachpunkte an. Edin hat unsere Probleme erkannt und versucht, sie uns im Training auszutreiben. Und: Er hilft uns, unsere Stärken wieder ins Spiel zu bringen.“

Insbesondere das Training kann beim BVB offenbar gar nicht hoch genug gehangen werden, wie der Abwehrchef von Borussia Dortmund betont. Daher ginge es in 2021 „nicht um Ziele, sondern um Inhalte: mehr Energie im Training und den Spielen. Mehr Leidenschaft. Mehr zweckorientierter Fußball.“

Mats Hummels (BVB): Kritik an „Kinder-Fußball“ von Borussia Dortmund

Dafür führt Mats Hummels sogar ein Beispiel an. „Weniger zocken als wären wir in Fünf-gegen-Fünf-Spielformen wie die Kids beim Hallenfußball. Wettkampfsituationen herstellen, um alles dem Gewinnen unterzuordnen.“

Bei der Formulierung, dass der BVB zu wenig „Männerfußball“ gespielt habe, „bin ich vorsichtig. Aber wir haben zu oft keinen Erwachsenen-Fußball gespielt“, so der 32-Jährige.

Mats Hummels (BVB): Haaland, Sancho, Reyna, Bellingham und Moukoko von Kritik ausgenommen

Der Abwehrchef von Borussia Dortmund sieht diese Probleme allerdings nicht, weil viele Spieler noch sehr jung sind. Beim BVB geht es beispielsweise schon mit Youssoufa Moukoko los, der erst 16 Jahre alt ist.

Die Superstars, weil sie mit ihrem Können schon mehrfach Spiele ihren Stempel aufgedrückt haben, sind mit Giovanni Reyna, Jadon Sancho, der laut Aki Watzke schon zuletzt mehrere Probleme hatte*, und Erling Haaland zwischen 18 und 20 Jahre alt. Da taucht der 17-jährige Jude Bellingham noch gar nicht auf.

Video: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke rät Erling Haaland zum Verbleib

„Sie sind sehr zielstrebig und wissen, was auf dem Platz fürs Gewinnen gefragt ist“, lobt Mats Hummels die junge Garde und nimmt sie ausdrücklich aus der Kritik heraus. Apropos: Die Kritik an Lucien Favre verteidigte Mats Hummels im gleichen Atemzug, wie WA.de* berichtet. *RUHR24.de und WA.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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