Eine Liga ist noch besser

Bundesliga mit 1,9 Milliarden Euro Umsatz

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert kann sich über positive Zahlen freuen.

Düsseldorf - Das erste deutsche Champions-League-Finale war vielleicht das erste Zeichen einer Wachablösung. Auch bei den Umsätzen holt die Bundesliga weiter auf und belegt den zweiten Platz.

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich steht der deutsche Fußball in Europa glänzend da. Die Bundesliga belegte mit einem Gesamtumsatz von 1,9 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2011/12 den zweiten Platz im Gesamtranking hinter der englischen Premier League (2,9 Mrd. Euro) und schaffte damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal eine Steigerung um sieben Prozent. Das geht aus dem 22. „Annual Review of Football Finance“ der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte hervor. Hinter der Bundesliga folgen die spanische Primera División (1,8 Mrd.), die italienische Serie A (1,6 Mrd.) und die französische Ligue 1 (1,1 Mrd.).

Die „Big Five“ der europäischen Ligen erwirtschafteten knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes des europäischen Fußball-Marktes, der in der abgelaufenen Saison um elf Prozent auf das Rekordniveau von 19, 4 Milliarden Euro stieg.

In Sachen Wirtschaftlichkeit belegt Deutschland gar den Spitzenplatz in Europa. Mit einem operativen Ergebnis von 190 Millionen Euro ist die Bundesliga die profitabelste der Top-Fünf-Ligen. Ein Grund dafür sind die deutlich niedrigeren Gehaltskosten im Vergleich zum Gesamtumsatz.

So konnte das durchschnittliche Verhältnis der Gehaltskosten zum Gesamtumsatz in 2011/12 nochmals um zwei Prozentpunkte auf 51 Prozent gesenkt werden. Die entsprechenden Quoten in Spanien (60 Prozent), England (70 Prozent), Frankreich (74 Prozent) und Italien (75 Prozent) liegen im Vergleich deutlich darüber.

Auch bei den Zuschauerzahlen führt die Bundesliga das Feld seit Jahren souverän an. In der Saison 2011/12 strömten im Schnitt mehr als 44.000 Besucher in die Stadien der 18 Erstliga-Klubs.

„Durch die jüngsten sportlichen Erfolge unserer Spitzenklubs auf europäischer Ebene hat die Marke Bundesliga einen enormen Imagegewinn erfahren. Damit steigt zwangsläufig auch das Vermarktungspotenzial im Ausland. Letztlich sehen wir in der Internationalisierung einen essenziellen Baustein für die weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Profifußballs“, sagt Hollasch.

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dpa/SID

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