2. Bundesliga am Samstag

KSC jetzt Dritter - kein Sieger in Düsseldorf

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Rouwen Hennings sicherte dem KSC mit seinem Doppelpack wichtige Punkte im Kampf um den Azfstieg.

München - Der Karlsruher SC dreht nach einem Rückstand gegen Greuther Fürth und schnuppert weiter am Bundesliga-Aufstieg. Die Löwen aus München holen einen wichtigen Punkt in Düsseldorf.

Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth 2:1 (0:1)

Der Karlsruher SC hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga nach Rückstand doch noch dreifach gepunktet. Ein Doppelschlag von Torjäger Rouwen Hennings (58./60.) bescherte den Badenern ein 2:1 (0:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth, die auch im achten Spiel unter Trainer-Rückkehrer Mike Büskens ohne Sieg ist.

Marco Rapp (13.) traf vor 15.273 Zuschauern für die Franken zur Führung. Hennings erhöhte sein Saisontrefferkonto auf 15. Karlsruhe blieb auch im zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage und verbesserte sich mit 52 Punkten auf den dritten Platz.

Der Abstand zum zweitplatzierten 1. FC Kaiserslautern (54) beträgt nur noch zwei Zähler. Der Tabellenvierte SV Darmstadt 98 weist 50 Punkte auf. Aus den letzten 18 Spielen holte Fürth nur einen Sieg und schwebt mit 31 Zählern in akuter Abstiegsgefahr.

Der KSC besaß zwar ein optisches Übergewicht, aber die Gäste machten die Räume eng und erschwerten so den Spielaufbau des KSC. Den Gastgebern fehlten zudem lange Zeit die zündenden Ideen, um die Abwehr der Fürther ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst die Cleverness von Hennings bescherte Karlsruhe die Wende.

Fortuna Düsseldorf - TSV 1860 München 1:1 (0:1)

1860 München hat sich im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga einen wichtigen Punkt erarbeitet. Die Mannschaft von Trainer Torsten Fröhling holte bei Fortuna Düsseldorf am 30. Spieltag ein 1:1 (1:0) und liegt somit vor den Spielen der Konkurrenten als Tabellen-15. zwei Punkte vor dem Relegationsplatz 16.

Eine Woche nach dem befreienden 2:1 gegen den VfL Bochum brachte Daniel Adlung (42.) die Löwen mit einem Kopfball in den Winkel in Führung. Michael Liendl (48.) erzielte den Ausgleich für die erst in der zweiten Halbzeit aktivere Fortuna, die nach dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg im Tabellen-Mittelfeld versinkt.

25.461 Zuschauer feierten, sofern sie Düsseldorfer waren, Andreas Lambertz bei jedem Ballkontakt. Die Klub-Ikone wird die Fortuna am Saisonende nach zwölf Jahren verlassen, am Samstag spielte er von Beginn an im defensiven Mittelfeld.

Nach dem Pausenrückstand legten die Gastgeber ihre Lethargie ab und kamen schwungvoll aus der Kabine. Liendl (48.) traf mit einem Linksschuss, und Lambertz hätte fast das 2:1 erzielt (52.). 1860 befreite sich erst nach einer Stunde, spielte aber zu umständlich, woran auch das Joker-Comeback von Torjäger Rubin Okotie zunächst nichts änderte. In der Schlussphase allerdings vergaben Valdet Rama (79.) und Okotie (82.) noch große Chancen.

sid

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