Schmeichelhaftes 2:0

VfB feiert glücklichen Heimsieg gegen Darmstadt

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In einem engen Spiel hatten die Stuttgarter das glücklichere Ende für sich.

Stuttgart - Ein Eigentor von György Garics hat dem VfB Stuttgart zum zweiten Heimsieg verholfen und den Druck auf Trainer Alexander Zorniger gemindert.

Der spielerisch arme VfB bezwang den widerborstigen Aufsteiger Darmstadt 98 dank des Treffers des österreichischen Nationalspielers (68.) und eines Last-Minute-Tores von Timo Werner (90.+4) schmeichelhaft mit 2:0 (0: 0). Stuttgart, das 98 die erste Auswärtsniederlage zufügte, kletterte damit auf Platz 14.

Pechvogel Garics köpfte eine Flanke von VfB-Kapitän Christian Gentner am langen Pfosten ins eigene Tor. Zuvor hatte der VfB Pech, als Timo Werner per Kopf nur die Latte traf (67.). Der Youngster stand allerdings unbemerkt von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) im Abseits.

Vor 55.200 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena trafen zwei Spielideen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Hier der VfB mit seinem hohen, konteranfälligen Pressing, da die Lilien mit ihrem auf Gegenstöße und Standards ausgerichteten Ansatz. Stuttgart begann druckvoll; wegen der gefährlichen Konter der Gäste hatte sich Trainer Zorniger aber etwas einfallen lassen: Vor der Viererabwehrkette wurde „Sechser“ Daniel Schwaab von den Rückkehrern Geoffroy Serey Die und Kapitän Christian Gentner flankiert.

Stuttgarts anfänglicher Elan verpuffte schnell. Stattdessen wagte sich 98 immer mal nach vorne. So etwa, als VfB-Torwart Przemyslaw Tyton Darmstadts Spielführer Aytac Sulu im Strafraum legte (10.). Der von vielen Zuschauern erwartete Elfmeterpfiff blieb nur aus, weil Sulu aus dem Abseits gekommen sein soll. Tyton stand bald erneut im Fokus, als er gegen Marcel Heller stark parierte (31.). Heller war ausgerechnet durch die eigentlich zugestellte Mitte vorgestoßen.

Kurz darauf musste Zorniger erneut umstellen, weil Martin Harnik nach einem Zusammenprall mit 98-Keeper Christian Mathenia nicht mehr weitermachen konnte. Für den Österreicher kam Alexandru Maxim, der fortan an der Spitze einer Mittelfeldraute agierte.

Die Hessen wurden nun mutiger, Tyton stand bald abermals im Blickpunkt: Gegen Jan Rosenthal wusste er sich nur mit einem Foul im Kung-Fu-Stil zu helfen, sah aber nur Gelb (33.). Der VfB kam einem Treffer vor der Pause bei einem Freistoß von Daniel Didavi am nächsten, der vorbeistrich (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel war der VfB vergeblich um Spielkontrolle bemüht. Nach Mathenias guter Tat gegen Timo Werner (52.) war wieder 98 am Zug. Rosenthals Heber flog knapp am langen Pfosten vorbei (53.), Heller scheiterte nach schönem Solo am reaktionsschnellen Tyton (59.). Darmstadt blieb dran und brachte die taumelnden Schwaben immer wieder in Verlegenheit - doch dann erwachte der VfB endlich und kam mit Hilfe von Garics zum erlösenden 1:0. Werner verstolperte kurz darauf die mögliche Entscheidung (71.). Tyton rettete in der Schlussphase noch gegen Heller (83.) und Luca Caldirola (87.).

sid

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