Fürth bleibt oben dran

2. Bundesliga: Die Sonntagsspiele

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Sandhausens Torwart Manuel Riemann (r.) kann den Torschuss zum 1:1 von Fürths Niclas Füllkrug (nicht im Bild) nicht halten.

Sandhausen - Die SpVgg Greuther Fürth bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga Herbstmeister 1. FC Köln dicht auf den Fersen. Dagegen wird die Lage für Energie Cottbus am Tabellenende immer bedrohlicher.

Die SpVgg Greuther Fürth bleibt Herbstmeister 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga dicht auf den Fersen. Am 17. Spieltag kam der Bundesliga-Absteiger beim SV Sandhausen zu einem 3:1 (1:1) und hat als Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand den direkten Wiederaufstieg weiter fest im Blick. Für Energie Cottbus wird die Lage dagegen immer bedrohlicher. Im Keller-Duell gegen den FC Ingolstadt unterlagen die Lausitzer 1:2 (1:1), nach der sechsten Niederlage in Folge beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer vor dem Start der Rückrunde am kommenden Wochenende sechs Punkte. Der SC Paderborn stoppte mit einem 4:2 (2: 2) bei Tabellennachbar VfR Aaalen seine Negativserie von zuletzt vier Spielen ohne Sieg.

Zoltan Stieber per Foulelfmeter (56.) und Florian Trinks (76.) erzielten die Fürther Treffer zum Sieg. Zuvor hatte Niclas Füllkrug (32.) die Führung der zu Hause bisher unbesiegten Gastgeber durch Simon Tüting (16.) ausgeglichen. Trotz deutlicher Überlegenheit tat sich Fürth vor 4000 Zuschauern zunächst schwer gegen gut verteidigende Sandhäuser und leistete sich selbst Unachtsamkeiten in der Defensive. Erst nach gut 20 Minuten kam Fürth besser ins Spiel, fand Räume in der SV-Abwehr und nutzte gleich den ersten groben Fehler zum Ausgleich durch Füllkrug. Die Führter haben mit 32 Punkten vier Zähler Vorsprung auf den Tabellenvierten FC St. Pauli.

Energie Cottbus befindet sich weiter im freien Fall Richtung Drittklassigkeit. Gegen Ingolstadt schlugen sich die Cottbuser vor enttäuschten 7406 Zuschauern im Stadion der Freundschaft quasi selbst. Beim Gegentor zum 0:1 durch den Brasilianer Caiuby (15.) fälschte Innenverteidiger Julian Börner den eigentlich harmlosen Schuss unhaltbar ab. Nachdem Ivica Banovic der zwischenzeitliche Ausgleich gelang (28.), leitete der eingewechselte Marc-Andre Kruska mit einem fatalen Fehlpass das 1:2 durch Moritz Hartman (77. ) ein. Cottbus blieb damit auch im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Stephan Schmidt ohne Punktgewinn.

Der SC Paderborn schloss die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis ab. Durch den dritten Auswärtssieg in dieser Saison entfernten sich die Ostwestfalen mit 23 Punkten weiter von der Gefahrenzone. Aalen startet mit 22 Zählern ebenfalls aus dem Mittelfeld in die Rückrunde.

sid

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