Vorübergehend Tabellenführer

Aufsteiger KSC mischt die 2. Liga auf

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Aufsteiger KSC steht an der Tabellenspitze.

Ingolstadt - Aufsteiger Karlsruher SC sorgt in der 2. Bundelsiga für Furore. Durch einen Sieg beim FC Ingolstadt katapultierten sich die Badener vorübergehend auf Platz 1. Der 1. FC Köln dagegen spielt wieder nur remis.

Der 1. FC Köln ist weiter ohne Sieg, der Karlsruher SC ohne Niederlage. Während Aufstiegsaspirant Köln im Westduell beim SC Paderborn über ein 1:1 (0:1) nicht hinauskam, feierte der KSC am 3. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit dem 2: 0 (0:0) beim FC Ingolstadt seinen zweiten Auswärtssieg und übernahm zumindest bis Sonntagnachmittag sogar die Tabellenführung.

Köln droht dagegen schon zu Saisonbeginn die erste Krise unter dem neuen Trainer Peter Stöger. Die Rheinländer kamen erst durch einen Treffer von Kacper Przybylko (90.+3) in der Nachspielzeit zum dritten Saisonpunkt. Insgesamt zeigte der FC eine schwache Leistung.

Kapitän Markus Krösche (15.) erzielte das erste Paderborner Saisontor. Bei Aluminiumtreffern von Elias Kachunga (2., Pfosten) und Uwe Hünemeier (43., Latte) hätte es für die Rheinländer noch schlimmer kommen können. Doch schließlich reichte es doch zu einem glücklichen Punktgewinn.

Denn erst als sich Paderborn in der zweiten Hälfte weiter nach hinten orientierte, waren die Kölner drückend überlegen. Vor seinem Treffer hatte Przybylko (78.) bereits eine große Ausgleichschance mit einem Schuss aus kürzester Distanz über das Tor vergeben.

Aufsteiger KSC ist sogar weiter ohne Gegentreffer. Die Badener gewannen in Ingolstadt verdient und haben nach drei Spieltagen bereits sieben Punkte auf dem Konto, was vorerst Platz 1 einbringt. Ilian Micanski (58.) brachte die Badener in Führung, Selcuk Alibaz (64.) besiegelte schließlich den zweiten Auswärtserfolg. Ingolstadt wartet somit noch immer auf den ersten Saison-Zähler und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab.

Beide Mannschaften begannen vor 5687 Zuschauern äußerst zurückhaltend, Ballkontrolle war oberstes Gebot. Erst nach einer halben Stunde zog der KSC das Tempo an und kam prompt zu ersten Chancen. Zunächst brachte Jan Mauersberger das Kunststück fertig, den Ball aus nur zwei Metern an den Pfosten zu setzen. Insgesamt präsentierte sich Karlsruhe spielerisch reifer gegen Gastgeber, die gegen die gutorganisierte Gäste-Abwehr kein probates Mittel fanden.

sid

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