Freitagsspieler in der 2. Liga

RB Leipzig stolpert - Effe von Lautern vermöbelt

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RB Leipzig verlor mit 0:1 beim FC St. Pauli.

Köln - Das war ein Abend zum Vergessen für Paderborns Trainer Stefan Effenberg. Im Heimspiel gegen Kaiserslautern setzte es ein Debakel. RB Leipzig stolpert in Hamburg.

Rückschlag für Leipzig, Debakel für Paderborn mit Trainer Stefan Effenberg: Während Spitzenreiter RB Leipzig zum Auftakt des 21. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli bei der 0:1 (0:1)-Niederlage strauchelte, befindet sich der SC Paderborn nach dem 0:4 (0:2) gegen den 1. FC Kaiserslautern im freien Fall. Das Team von Effenberg blieb zum neunten Mal in Folge ohne Sieg und liegt mit 17 Punkten weiter auf dem Relegationsrang.

Die SpVgg Greuther Fürth stoppte derweil nach fünf Spielen ohne Sieg ihren Abwärtstrend durch ein 2:1 (2:0) beim FSV Frankfurt und verbesserten sich mit 28 Punkten ins gesicherte Mittelfeld. Frankfurt muss nach der vierten Begegnung in Serie ohne Erfolg mit 23 Zählern weiter nach unten schauen.

RB Leipzig vergibt viele Chancen

Marc Rzatkowski (8.) traf vor 29.546 Zuschauern zum Sieg des FC St. Pauli gegen den Aufstiegsanwärter aus Sachsen. Mit 36 Zählern schlossen die Hamburger, die schon das Hinspiel in Leipzig für sich entschieden hatten, zum 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsrang auf. Leipzig (44 Punkte) bleibt trotz der dritten Saisonniederlage souveräner Spitzenreiter. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick bestimmte nach dem frühen Rückstand die Begegnung, vergab aber eine Vielzahl von Chancen. Am Ende stand die erste Auswärtsniederlage der Saison.

Vor 9653 Besuchern verpasste Paderborn erneut eine Trendwende, die Luft für Effenberg wird nach den Gegentoren durch Stipe Vucur (22., 77.), Ruben Jenssen (35.) und Mateusz Klich (56.) immer dünner. Die Ostwestfalen erspielten sich zwar einige Möglichkeiten, doch FCK-Torhüter Marius Müller erwischte einen Glanztag. Kaiserslautern blickt nach dem höchsten Saisonsieg mit 30 Punkten mit einem Auge wieder auf den Relegationsplatz.

Matchwinner der Fürther vor 4127 Zuschauern in Frankfurt war Sebastian Freis mit seinen Saisontoren acht und neun (12. und 30.). Den Anschlusstreffer der Gastgeber erzielte der Ex-Fürther Dani Schahin (49.).

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