Blatter gegen Infantino-Pläne für WM-Aufstockung

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FIFA-Präsident Gianni Infantino will die WM auf 40 Mannschaften aufstocken. Foto: Andy Rain

Zürich (dpa) - Der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter hat sich gegen die Pläne von Nachfolger Gianni Infantino für eine Aufstockung der Fußball-WM auf 40 Teilnehmer ausgesprochen.

"Man sollte bei 32 Mannschaften an einer WM bleiben. Das System hat sich bewährt", sagte der Schweizer in einem Interview zu seinem 80. Geburtstag der Zeitung "Blick". Blatters Landsmann Infantino hatte bei seiner Bewerbung um das Amt des Weltverbandschefs die Erhöhung der Starterzahl bei Weltmeisterschaften versprochen und damit womöglich Stimmen von kleineren Fußballnationen gewonnen.

"Und der nächste sagt dann 44. Aber wo ist die Grenze? Wie im Grand Slam - mit 128 Mannschaften im K.o.-System. Das wäre wirklich eine kreative Neuerung", spottete Blatter. Allerdings hatte die FIFA unter ihm als Generalsekretär einst den Sprung von 24 auf 32 Teams vollzogen.

Blatter ist für sechs Jahre für alle Fußball-Aktivitäten gesperrt, weil er dem inzwischen ebenfalls suspendierten UEFA-Präsidenten Michel Platini eine dubiose Millionenzahlung zukommen ließ. Blatter betonte jedoch erneut, die Zahlung sei rechtens gewesen.

Der frühere FIFA-Chef beklagte, dass im Zuge der Korruptionsskandale viele einstige Freunde auf Abstand gegangen seien. "Richtige sind wenige übrig geblieben", sagte Blatter.

Interview im "Blick"

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