Blatter zu Bale-Transfer: "Das ist Marktwirtschaft"

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FIFA-Boss Sepp Blatter.

Zürich - FIFA-Boss Joseph S. Blatter hat mit Gelassenheit auf den Rekordtransfer von Ausnahmespieler Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid reagiert.

„Das ist Marktwirtschaft, und in diesen Markt können wir nicht eingreifen“, sagte der Schweizer am Dienstag im FIFA-Hauptquartier in Zürich.

Für Bale mussten die Königlichen eine Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro bezahlen. Dass Spanien derzeit eine tiefe Wirtschaftsdepression durchschreiten muss, ist für Blatter kein Widerspruch zu der höchsten jemals im Profifußball gezahlten Ablösesumme: „Ich zweifle zwar, ob ein Spieler diesen Wert haben kann, aber im Fußball findet man immer Geld.“

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Der Eidgenosse verwies in diesem Zusammenhang auf einen Vergleich, den er schon 2009 beim Wechsel des portugiesischen Superstars Cristiano Ronaldo von Manchester United zu Real gezogen hatte: „Damals wurde zeitgleich ein Picasso-Gemälde für 100 Millionen Euro versteigert. Dieses Bild aber ist aus Sicherheitsgründen fast nie zu sehen, während ein Ronaldo wöchentlich zweimal in einem Stadion zu bewundern ist.“

sid

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