Gesperrter FIFA-Präsident

Blatter-Berater bestätigt: "Er liegt im Spital"

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Nach seinem Krankenhausaufenthalt will Sepp Blatter um seinen Ruf kämpfen.

Zürich - Blatter-Berater bestätigt den Krankenhausaufenthalt des suspendierten FIFA-Präsidenten. Doch schon nächste Woche will Blatter um sein Rehabilitation kämpfen.

Der gesundheitlich angeschlagene, derzeit suspendierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter befindet sich nach Auskunft seines Beraters Klaus J. Stöhlker weiter im Krankenhaus. "Ja, er ist im Spital", sagte der 74-Jährige bei blick. ch: "Sein Kopf ist das wichtigste, er ist voll wach, und er lächelt."

Stöhlker gab keine weiteren Auskünfte zu Blatters Gesundheitszustand. Auf Anfrage der französischen Nachrichtenagentur AFP führte er aus, der 79-jährige Schweizer werde das Krankenhaus am Montag verlassen und ab Dienstag "voll zur Verfügung stehen und um seine Rehabilitation kämpfen“. Außerdem habe Blatter seinen „guten Humor“ behalten. Medienberichten zufolge habe Blatter jüngst gesagt, dass ihn „keine Kommission der Welt aus dem Spiel nehmen“ könne.

In der vergangenen Woche hatte sich Blatter aufgrund eines nicht näher definierten Vorfalls in medizinische Behandlung begeben. Stöhlker sprach von einer „stressbedingten Reaktion“ aufgrund des „großen Drucks“, dem Blatter in der vergangenen Zeit ausgesetzt gewesen sei. Blatters Tochter Corinne bestätigte, dass das taumelnde FIFA-Oberhaupt sämtliche Termine bis zum 15. November (Sonntag) abgesagt habe.

Blatter ist wegen einer dubiosen und nicht verbuchten Millionen-Zahlung der FIFA an Michel Platini ebenso wie der französische Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zunächst bis 5. Januar 2016 suspendiert. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen ihn außerdem wegen des Verkaufs von TV-Rechten der FIFA zu Dumping-Preisen.

Blatter hat seit 1998 den höchsten Posten im Weltfußball inne, am 26. Februar 2016 wird sein Nachfolger gewählt. Dabei sind UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (Schweiz), dessen suspendierter Verbandschef Platini, Jerome Champagne (beide Frankreich), Tokyo Sexwale (Südafrika), Prinz Ali bin al Hussein (Jordanien), Scheich Salman bin Ibrahim al Khalifa (Bahrain) und Musa Hassan Bility (Liberia) die Kandidaten.

sid

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