Der Meister siegt knapp

Bayern mit Rekord - Leverkusen rutscht aus

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Ermin Bicakcic (l.) und Omar Elabdellaoui feiern den Braunschweiger Sieg über Bayer Leverkusen.

Köln - Der FC Bayern hat einen 31 Jahre alten Bundesligarekord eingestellt und mit einem weiteren Wackelspiel seine Tabellenführung verteidigt. Leverkusen verlor beim Aufsteiger Braunschweig.

Der FC Bayern hat einen 31 Jahre alten Bundesligarekord eingestellt und mit einem weiteren „Wackelspiel“ seine Tabellenführung erfolgreich gegen die Tormaschine Borussia Dortmund verteidigt. Am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewannen die Bayern in ihrem 36. Spiel ohne Niederlage in Serie 2:1 (1:1) bei 1899 Hoffenheim, sie zeigten sich dabei aber wie in der Vorwoche gegen Hertha BSC (3:2) anfällig. Der BVB, der den VfB Stuttgart am Freitagabend begeisternd mit 6:1 (2:1) überrollt hatte, liegt in der Tabelle weiter einen Punkt (28:29) hinter dem Rekordmeister.

Freuen kann sich der FC Bayern zudem über einen weiteren Platz in den Geschichtsbüchern - eine derartige Serie hatte in der Liga-Historie einzig der Hamburger SV hingelegt. In Hoffenheim bedurfte es jedoch eines Glückstores, um überhaupt ins Spiel zu kommen: Ein Freistoß von Franck Ribery wurde von Mario Mandzukic ins Tor abgefälscht (39.). Niklas Süle hatte Hoffenheim mit seinem ersten Bundesligator in Führung gebracht (34.). Matchwinner der Bayern war dann Nationalspieler Thomas Müller, der nach sekundenlangem Gestocher im Strafraum zum Siegtor einschob (75.).

Bayer Leverkusen wurde Opfer seiner Rotation und damit zum Verlierer des Spieltags. Trainer Sami Hyypiä ließ Heung Min Son, Lars Bender, Sidney Sam und Stefan Kießling zunächst auf der Ersatzbank - die zweite Garde verlor 0:1 (0:0) beim Schlusslicht Eintracht Braunschweig, zu allem Überfluss flog Bender nach seiner Einwechslung noch mit Gelb-Rot vom Platz (90.+3). Bayer hat 25 Punkte, Braunschweig feierte dank Domi Kumbela (81.) seinen ersten Bundesliga-Heimsieg seit 1985 und hat wieder Anschluss ans rettende Ufer.

Schalke siegt in Berlin, Freiburg in Nürnberg

Hinter dem dennoch weit enteilten Spitzentrio feierten Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach erlösende Siege. Schalke (17) gewann eine Woche nach dem 1:3 im Revierderby gegen den BVB durch Treffer von Adam Szalai (26.) und Julian Draxler (90.+4) etwas glücklich mit 2:0 (1:0) bei Hertha BSC, Gladbach (19) schaffte dank Max Kruse (23./63.) mit einem 2:0 (1:0) beim Hamburger SV seinen ersten Auswärtssieg der Saison.

In der Gefahrenzone der Liga war das Durchatmen beim SC Freiburg noch tiefer. Im Kellerduell der zuvor sieglosen Klubs gewann die Mannschaft von Trainer Christian Streich 3:0 (0:0) beim 1. FC Nürnberg. Felix Klaus (57.), Vladimir Darida (79.) und Admir Mehmedi (88.) vermasselten dem neuen Club-Trainer Gertjan Verbeek das Heimdebüt. Freiburg (8) zog an Nürnberg (7) auf den Relegationsplatz vorbei, obwohl SCF-Verteidiger Oliver Sorg (69.) die Gelb-Rote Karte sah.

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Am Freitagabend hatte Robert Lewandowski dem Dortmunder Angstgegner VfB Stuttgart mit einem Hattrick (54., 56., 72.) den Schrecken genommen, der BVB spielte wie im Rausch auf - ein deutliches Zeichen vor der richtungweisenden Champions-League-Woche mit dem Heimspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) gegen den FC Arsenal. „Das war ein geiles Fußballspiel im strömenden Regen“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Neben Lewandowski trafen Sokratis (19.), Marco Reus (22.) und Pierre-Emerick Aubameyang (81.) für Dortmund, Karim Haggui (13.) hatte den ansonsten chancenlosen VfB in Führung gebracht.

Am Samstagabend (18.30 Uhr) empfängt Eintracht Frankfurt noch den wiedererstarkten VfL Wolfsburg. Am Sonntag (17.30 Uhr) spielt Werder Bremen zum Abschluss Spieltages im Nordderby gegen Hannover 96, beide Mannschaften haben erhebliche Personalsorgen im Angriff. Zuvor hofft der FC Augsburg gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/alle live bei Sky) nach zuletzt nur einem Punkt aus fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis.

In der Torjägerliste führt Lewandowski (9) vor Mandzukic (8).

SID

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