"Phantomtor"-Urteil

Leverkusen verzichtet auf Anwalt

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Rudi Völler kündigte am Rande des Leverkusener Siegs gegen Donezk den Verzicht auf einen Anwalt vor dem DFB-Sportgericht an.

Leverkusen - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will das Urteil das DFB-Sportgerichts zum „Phantomtor“ in Hoffenheim in keiner Weise beeinflussen.

„Wir werden keinen Anwalt mitnehmen, weil wir das nicht brauchen und auch nicht wollen“, sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler nach dem 4:0 in der Champions League gegen Schachtjor Donezk dem SID und kündigte an: „Das, was entschieden wird, werden wir anstandslos akzeptieren.“

Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling, der den Ball ans Außennetz geköpft hatte, von wo er ins Tor flog, wird in Frankfurt/Main als Zeuge aussagen. Zudem werden Völler und Bayer-Geschäftsführer Michael Schade vor Ort sein. Den Wunsch nach einem Wiederholungsspiel könne er durchaus verstehen, sagte Völler, „aber ich bin weiterhin der felsenfesten Überzeugung: Die deutlich fairere Variante wäre es, die Restspielzeit runterzuspielen.“

Reaktionen zum Phantom-Tor von Hoffenheim

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Das Sportgericht will am Montag entscheiden, ob das Spiel der Hoffenheimer gegen Leverkusen wiederholt werden muss. Kießlings „Tor“ war das zum 2:0, Bayer gewann 2:1.

SID

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