Zweite Liga am Samstag

Aue schlägt Bochum - Nullnummer in Sandhausen

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Aues Guido Koçer (l) und Bochums Danny Latza im Zweikampf um den Ball.

Aue - Mit einem Doppelschlag binnen 120 Sekunden hat Guido Kocer dem FC Erzgebirge Aue den fünften Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga beschert.

Der Stürmer sorgte am Samstag mit seinen Treffern in der 48. und 50. Minute für den 2:1 (0:1)-Erfolg der Gastgeber gegen den VfL Bochum. Vor 8100 Zuschauern hatte Richard Sukuta-Pasu die Bochumer in der 3. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Aue verbesserte sich damit vorerst auf den achten Platz, Bochum bleibt nach der vierten Niederlage in Serie im Tabellenkeller.

Aue startete schwach und wurde durch den Treffer von Sukuta-Pasu früh kalt erwischt. Eher halbherzig liefen die Gastgeber anschließend dem Rückstand hinterher und wurden zur Pause von den Fans ausgepfiffen. Zum Beginn der zweiten Halbzeit verhinderte Torhüter Sascha Kirschstein das 0:2, indem er einen Schuss von Sukuta-Pasu an den Pfosten lenkte. Im Gegenzug nahm Kocer eine Hereingabe von Oliver Schröder volley und markierte mit einem Traumtor das 1:1. Nur zwei Minuten später hämmerte der Mittelfeldspieler nach einem tollen Solo den Ball aus Nahdistanz zum Endstand ins Bochumer Tor.

Unterhaltsame Nullnummer in Sandhausen

Der SV Sandhausen und Dynamo Dresden treten im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Trotz zahlreicher Torchancen auf beiden Seiten trennten sich die Badener und der Vorletzte aus Sachsen mit 0:0. Das unterhaltsame Spiel lebte vom kämpferischen Einsatz und einer Vielzahl von Fehlern, woraus immer wieder gefährliche Situationen resultierten.

Vor 6000 Zuschauern im Hardtwaldstadion besaßen die Gäste die besseren Möglichkeiten, allein Idir Ouali hatte dreimal die Führung auf dem Fuß. Nachdem der Franzose vor der Pause zweimal freistehend kläglich vergeben hatte, traf er in der 58. Minute mit einem Schuss aus 15 Metern den Pfosten. Die größten Gelegenheiten für die Gastgeber, die zumindest bis Sonntag auf Platz 14 liegen, ließen in der 27. Minute Denis Linsmayer mit seinem Kopfball und Timo Achenbach im Nachschuss aus. Der Dresdener Torhüter Benjamin Kirsten war jeweils zur Stelle.

dpa

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