Chinesische Liga mischt sich ein

Aubameyang: Ein Interessent macht einen Rückzieher

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Wird Pierre-Emerick Aubameyang weiter für den BVB und Trainer Peter Stöger auflaufen?

Ein Wechsel von Borussia Dortmunds Superstar Pierre-Emerick Aubameyang ist etwas unwahrscheinlicher geworden - ein Bieter hat sich verabschiedet.

Peking/Dortmund - Im Transfertheater um Borussia Dortmunds Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang hat zumindest einer der vermeintlichen Bieter aus China einen Rückzieher gemacht. Serienmeister Guangzhou Evergrande teilte mit, von der Verpflichtung teurer Spieler aus dem Ausland Abstand nehmen zu wollen. "Wir verlagern unseren Fokus auf die Jugendarbeit", hieß es in einer Stellungnahme. Bis 2020 solle eine Mannschaft mit ausschließlich einheimischen Spielern auf dem Platz stehen.

Der zweite angebliche Aubameyang-Interessent, Beijing Guoan mit Trainer Roger Schmidt, war weniger auskunftsfreudig. Dafür rüffelte aber die Administration der chinesischen Super League (CSL) das vermeintliche Wettbieten. Für den Gabuner Aubameyang, dessen Vertrag beim BVB bis 2021 läuft, waren laut Medienberichten 70 Millionen Euro geboten worden.

Die CSL bekräftigte, bei jedem Transfer eines ausländischen Spielers auf die 100-Prozent-Steuer zu bestehen - ein Wechsel Aubameyangs würde dann 140 Millionen Euro kosten. Hintergrund sind auch die chinesischen Bestrebungen, möglichst bald ein schlagkräftiges Nationalteam zu haben und in den nächsten Jahren den Zuschlag für die Ausrichtung einer WM zu bekommen.

Lesen Sie auch: Matthäus über Aubameyang - BVB sollte ihn ziehen lassen

SID

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