Argentiniens Superstar

Messi: Kritik hat mich stärker gemacht

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Lionel Messi will der WM seinen Stempel aufdrücken.

Belo Horizonte - Lionel Messi sagt, die kritischen Stimmen im Vorfeld der WM haben ihn noch stärker gemacht. Für die Gegner von Argentinien verheißt das nichts Gutes. Verstellen will sich Messi auf dem WM-Platz nicht.

Lionel Messi will bei der WM in Brasilien ganz er selbst sein. „Ich habe vor, so zu spielen, wie ich immer spiele“, kündigte der viermalige Weltfußballer in einem Interview des argentinischen Senders „DeporTV“ an. Nach zwei erfolglosen Anläufen mit dem jeweiligen Aus im Viertelfinale will der in der Heimat wegen seines Wechsels nach Spanien als Elfjähriger auch kritisch gesehene Messi nun die „Albiceleste“ zum großen Triumph führen.

Messi: "Es wurden hässliche Dinge über mich gesagt"

„Ich bin viel kritisiert worden, und nicht im Fußballerischen. Es wurden über mich und meine Kollegen sehr hässliche Dinge gesagt“, erzählte Messi. „Das hat mich über mich hinauswachsen lassen und mich stärker gemacht“, betonte der Profi vom FC Barcelona.

Für Messi wird es die dritte WM-Teilnahme sein. 2006 durfte er unter José Pekermann nur selten von Beginn an ran, erzielte aber immerhin sein bislang einziges WM-Tor beim 6:0 in Gelsenkirchen über Serbien und Montenegro.

Im entscheidenden Spiel gegen Deutschland war Messi nicht zum Einsatz gekommen. „Es war ungerecht zu behaupten, dass ich unter dem Aus nicht gelitten hätte“, betonte Messi noch einmal, nachdem ihm genau das vorgehalten worden war. 2010 unter Diego Maradona als Trainer scheiterte die Mannschaft erneut in der Runde der besten Acht. Das 0:4 gegen Deutschland bezeichnete Messi auch mit zeitlichem Abstand noch als „sehr schmerzvoll“.

Gruppengefühl ist Messi wichtig

Laut Messi ist Argentiniens aktuellem Nationaltrainer Alejandro Sabella vor allem der Zusammenhalt der Mannschaft wichtig. Das erste, was er gewollt habe, war eine gute Gruppe zu formen. „Und ich glaube, dass das gelungen ist“, sagte Messi. Das Team verstehe sich auf dem Spielfeld und außerhalb des Platzes prima.

Zusammen mit seinen Mannschaftskollegen war der Superstar und große Hoffnungsträger der Argentinier am Montagabend im WM-Camp Cidade do Galo bei Belo Horizonte eingezogen. Nach dem ersten Training postete er ein gemeinsames Foto mit seinem guten Kumpel und Zimmerkollegen Sergio Agüero. Beide mit dem Daumen-hoch-Zeichen. An diesem Sonntag müssen Messi & Co gegen Bosnien und Herzegowina erstmals bei der WM antreten.

WM-Stadien 2014: Fakten und Hintergründe

dpa

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