Wegen FIFA-Skandal

Anhörungen von Blatter und Platini terminiert

+
Müssen sich vor der FIFA-Ethikkommission verantworten: Sepp Blatter (l.) und Michel Platini stehen unter Druck.

Zürich - Es wird ernst für Sepp Blatter und Michel Platini. Die gesperrten Bosse von FIFA und UEFA müssen sich noch vor Weihnachten vor der Ethikkommission verantworten.

Die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission wird den suspendierten Weltverbands-Präsidenten Joseph S. Blatter (79) am 17. Dezember anhören. Der ebenfalls gesperrte Michel Platini (60), Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA), soll am 18. Dezember zur Anhörung erscheinen. Das erfuhr der SID aus Ermittler-Kreisen. Bei beiden geht es um eine dubiose Millionenzahlung, die Platini von Blatter erhalten hatte.

Beide waren von den FIFA-Ethikern zunächst für 90 Tage suspendiert worden, das Urteil des endgültigen Verfahrens soll noch vor Weihnachten fallen. Platinis Anwalt hatte bereits bestätigt, dass es um eine lebenslange Sperre gegen den UEFA-Chef geht, der eigentlich FIFA-Präsident werden wollte. 

Platini war gegen die provisorische Sperre vor den CAS gezogen, der Internationale Sportgerichtshof wird am Freitag (11. Dezember) sein Urteil sprechen. Im Falle eines Freispruchs dürfte der 60-Jährige bis zur nächsten Urteilsverkündung wieder "fußballrelevante" Tätigkeiten ausüben und unter anderem bei der Auslosung zur EM 2016 in Paris dabei sein (12. Dezember).

sid

Nach dem Bundesliga-Aufstieg: Heldt plant das neue 96-Team

Nach dem Bundesliga-Aufstieg: Heldt plant das neue 96-Team

Familientag beim TV-Jubiläum

Familientag beim TV-Jubiläum

Feuerwehr-Wettkämpfe in Rechtern

Feuerwehr-Wettkämpfe in Rechtern

Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 1

Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 1

Meistgelesene Artikel

Ticker: Das sind die Spieler für Confed Cup und U21-EM

Ticker: Das sind die Spieler für Confed Cup und U21-EM

Philipp Lahm hat eine wunderbare private Nachricht

Philipp Lahm hat eine wunderbare private Nachricht

Borussia Dortmund offenbar mit Tuchel-Nachfolger einig

Borussia Dortmund offenbar mit Tuchel-Nachfolger einig

Kolasinac verlässt Schalke ablösefrei - Poker um Goretzka

Kolasinac verlässt Schalke ablösefrei - Poker um Goretzka

Kommentare