Allofs will Vertrag mit De Bruyne verlängern

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Der Belgier Kevin De Bruyne ist der Star beim VfL Wolfsburg. Foto: Peter Steffen

Vor dem Pokalfinale zwischen dem Wolfsburg und Dortmund gerät auch die Zukunft von VfL-Star De Bruyne wieder in den Fokus. Trotz Vertrages bis 2019 hält sich der Belgier alle Möglichkeiten offen. VfL-Manager Allofs bleibt cool und will den Vertrag sogar verlängern.

Wolfsburg (dpa) - Manager Klaus Allofs rechnet fest mit einem Verbleib von Star-Spieler Kevin De Bruyne beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und will den Vertrag mit dem Belgier sogar verlängern.

"Ich bin ganz sicher, dass er auch nächste Saison hier spielen wird", sagte Allofs der Deutschen Presse-Agentur vor dem Endspiel um den DFB-Pokal am Samstag gegen Borussia Dortmund. Danach will er den ohnehin noch bis 2019 laufenden Kontrakt mit dem 23-Jährigen sogar ausdehnen.

"Vielleicht werden wir uns in den Wochen nach dem Pokalfinale zusammensetzen", sagte Allofs. Er will auch die Bezüge des besten Bundesliga-Scorers der Saison erhöhen: "Es geht natürlich in Richtung Verbesserung des Vertrages, und wenn wir das machen, wird es wahrscheinlich auch mit einer Verlängerung einhergehen."

De Bruyne war im Januar 2014 für geschätzte 20 Millionen Euro vom FC Chelsea gekommen und avancierte zum besten VfL-Spieler. Der Offensivspieler wird immer wieder mit Top-Clubs in Verbindung gebracht. Laut De Bruynes Berater Patrick De Koster liegen von Bayern München, Manchester City und Paris St. Germain "informelle" Anfragen vor. "Klar ist natürlich, dass er zur Zeit von unheimlich vielen Menschen kontaktiert wird", sagte Allofs.

De Bruyne unterstrich erneut, er wisse nicht, wo er in der kommenden Saison spiele. "Ich sage immer, dass ich sehr glücklich hier bin. Aber ich sage nicht, dass ich zu 100 Prozent bleibe. Es kann doch sein, dass sich in den nächsten Wochen im Urlaub Möglichkeiten für mich und den Verein auftun", sagte De Bruyne im "Sport-Bild"-Interview.

"Das beunruhigt mich aber nicht. Das gegenseitige Vertrauen ist da", versicherte Allofs. Der Wolfsburger Sportchef hatte zuletzt erklärt, bei einem möglichen Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro "noch nicht einmal zu zucken".

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