96 nur im ersten Zweitligajahr wirtschaftlich stark

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96-Präsident Martin Kind gesteht persönliche Fehler ein. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) - Bundesliga-Absteiger Hannover 96 kann in wirtschaftlicher Hinsicht nur eine Zweitliga-Saison mit voller Kraft durchstehen.

Das sagte Clubchef Martin Kind in einem Interview der "Neuen Presse". "Trotz der schwierigen Saison sind wir aber wirtschaftlich voll handlungsfähig. Doch das ist nur in der ersten Zweitligasaison so, in den Folgejahren müssten wir die Kosten deutlich anpassen. Auch deshalb wollen und müssen wir direkt wieder aufsteigen."

96 kalkuliert mit einem Minus von 15 Millionen Euro in der kommenden Saison. "Wir gehen jedoch davon aus, dass wir diesen Verlust deutlich und im Wesentlichen reduzieren können", sagte Kind. Dies solle vor allem durch Spielerverkäufe im Sommer gelingen. Der Club stand als Tabellenletzter im Fußball-Oberhaus bereits lange vor dem letzten Spieltag am Samstag als erster Absteiger fest. In der 2. Liga dürfte der Umsatz um mindestens 40 Millionen Euro sinken.

"Das ist für mich eine bittere Niederlage", gestand Kind im Hinblick auf den Abstieg. Der 72-Jährige bekannte auch persönliche Fehler, vor allem bei Personalentscheidungen. Angesprochen auf den umstrittenen Sportdirektor Dirk Dufner, der 2013 Nachfolger von Jörg Schmadtke geworden war, sagte Kind: "Ich will keine Namen nennen, aber sicher gehört er dazu."

Hannover 96 vor dem Spiel bei Bayern München

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