DFL-Bericht

4,02 Milliarden Euro: Bundesliga erneut mit Umsatzrekord

Die Bundesliga hat erneut einen Umsatzrekord erzielt. Foto: Tobias Hase/dpa
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Die Bundesliga hat erneut einen Umsatzrekord erzielt. Foto: Tobias Hase/dpa

Berlin (dpa) - Die 18 Clubs der Fußball-Bundesliga haben in der vergangenen Saison 2018/2019 erstmals mehr als vier Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Insgesamt wurden 4,02 Milliarden Euro eingenommen, teilte die Deutsche Fußball Liga zur Veröffentlichung des eigenen Wirtschaftsberichts am 18. Februar mit. Dies ist zum 15. Mal in Folge ein Rekord und eine Steigerung um 5,4 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Am Vortag hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über den Report berichtet.

"Wir haben den deutschen Profifußball in den vergangenen Jahren gemeinsam mit unseren Partnern zu einem sehr erfolgreichen Wirtschaftszweig entwickelt", sagte DFL-Chef Christian Seifert. "Bundesliga und 2. Bundesliga verfügen zwischenzeitlich in Summe über eine verlässliche wirtschaftliche Stabilität. Weitere Wachstumsperspektiven ergeben sich künftig vor allem aus digitalen Innovationen und im internationalen Bereich."

Mit knapp 1,5 Milliarden Euro machen die Einnahmen aus der medialen Vermarktung fast 37 Prozent der Summe aus, dagegen sanken die Einnahmen aus anderen Bereichen leicht. Die Erlöse aus Eintrittskarten und dem Geschäft in den Stadien betrug 520 Millionen Euro, mit Werbung wurden 845 Millionen Euro eingenommen, mit dem Verkauf von Fanartikeln 176 Millionen Euro. Mit fast 43 000 verkauften Eintrittskarten pro Spiel ist die Bundesliga die Liga mit den weltweit meisten Zuschauern.

14 der 18 Clubs verzeichneten nach Steuern ein positives Ergebnis. Die Ausgaben stiegen leicht auf 3,9 Milliarden Euro, davon waren die Personalkosten für Spieler und Trainer mit mehr als 1,4 Milliarden Euro der größte Anteil. Sie stiegen um 8,6 Prozent. Die Verbindlichkeiten sanken um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die 2. Bundesliga verzeichnete einen Umsatz von 782 Millionen Euro und damit eine kräftige Steigerung von 28,5 Prozent.

Profil Seifert auf DFL-Homepage

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