3 aus 6: Der Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga

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Freiburgs Torwart Roman Bürki kann sich nicht vorstellen in der zweiten Liga zu spielen. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Sechs Vereine kämpfen in der Fußball-Bundesliga noch gegen den Abstieg. Nur vier Punkte trennen Schlusslicht VfB Stuttgart vom Tabellen-13. Hertha BSC. An den letzten beiden Spieltagen kommt es zudem noch zu drei direkten Duellen der Kandidaten.

Das ist los bei den Abstiegs-Kandidaten:

HERTHA BSC (Platz 13, 34 Punkte, 35:50 Tore) Schlechte Nachricht zum Wochenstart: Für Änis Ben-Hatira (Fußverletzung) ist die Saison zu Ende. Verteidiger John Anthony Brooks, Valentin Stocker und Sebastian Langkamp fehlten beim Training. Für Brooks wird es bis Samstag eng.

HAMBURGER SV (Platz 14, 32 Punkte, 22:48 Tore) Nach zwei trainingsfreien Tagen hat Trainer Bruno Labbadia mit einer Doppelschicht die Vorbereitung auf das nächste "Endspiel" im Abstiegskampf eingeläutet. Er hofft, dass am Samstag in Stuttgart Ivo Ilicevic nach auskurierter Oberschenkelverletzung wieder fit ist.

SC FREIBURG (Platz 15, 31 Punkte, 33:44 Tore) Entgegen sonstiger Gewohnheiten herrscht beim SC Freiburg etwas Unruhe. Der Grund: Dem Schweizer "Blick" sagte Torwart Roman Bürki, er könne sich nicht vorstellen, in der 2. Liga zu spielen. Der Schweizer WM-Teilnehmer glaubt aber fest an den Klassenverbleib.

HANNOVER 96 (Platz 16, 31 Punkte, 36:54 Tore) Mit Artur Sobiech kehrte eine weitere Sturm-Alternative ins Training zurück. Auch Leonardo Bittencourt hofft noch auf einen Einsatz am Samstag. "Wir haben es selbst in der Hand, beim Blick auf die Tabelle ist aber jeder in Sorge", sagte Abwehrspieler Christian Schulz.

SC PADERBORN (Platz 17, 31 Punkte, 30:62 Tore) Das 1:3 gegen Wolfsburg haben alle Spieler unverletzt überstanden. Allerdings gibt es eine andere Sorge: Fünf Profis gehen vorbelastet mit vier Gelben Karten in die Schalke-Partie. Ihnen droht eine Sperre im "Endspiel" gegen Stuttgart - auch Kapitän Hünemeier.

VFB STUTTGART (Platz 18, 30 Punkte, 38:58 Tore) Elf Punkte aus seinen letzten fünf Heimpartien: Der VfB Stuttgart setzt auch auf seine Fans. "Unsere Heimstärke kommt zum richtigen Zeitpunkt des Saisonfinales", sagte Sportvorstand Robin Dutt voller Zuversicht. "Mit einem Sieg können wir den HSV überholen."

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