Keine Patzer bei den Top-Teams

Füllkrug beendet Fürth-Krise - FCK schlägt Pauli

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Aues Nils Miatke (r.) im Duell mit Daniel Brosinski (Greuther Fürth).

Aue/Kaiserslautern - Die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Kaiserslautern haben die Topteams der 2. Bundesliga vor dem Spitzenspiel am Montag unter Druck gesetzt.

Fürth gewann dank vier Toren von Niclas Füllkrug mit 6:2 (3:1) bei Erzgebirge Aue und beendete seine Krise nach drei Niederlagen eindrucksvoll. Der Bundesliga-Absteiger liegt einen Punkt hinter dem 1. FC Köln und Union Berlin, die am Montagabend (20.15 Uhr/Sport1 und Sky) aufeinandertreffen. Einen weiteren Punkt zurück ist der 1. FC Kaiserslautern nach einem 4:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli.

Füllkrug brachte Fürth mit einem Hattrick in der Anfangsphase (5., 8., 17.) wieder in die Spur, später erzielte er auch noch den Endstand (86.). Jakub Sylvestr (25.) und Dominic Rau (47.) machten die Partie wieder spannend, ehe Rau nur 73 Sekunden nach seinem Treffer ein Eigentor unterlief. Zoltan Stieber per Foulelfmeter (56. ) beseitigte dann die letzten Zweifel am Sieg der Gäste.

Der 20-jährige Füllkrug benötigte 11 Minuten und 48 Sekunden für seinen Hattrick, was aber weit vom Zweitligarekord entfernt ist. Helmut Hampl für Hessen Kassel (1983) und Werner Lenz für Union Solingen (1979) trafen einst in nur vier Minuten dreifach.

Aue zeigte sich schockiert und kam erst nach dem Anschlusstor von Sylvestr (25.) besser ins Spiel. Rau nährte kurz nach der Pause Hoffung bei den Hausherren, ehe der Innenverteidiger mit seinem Eigentor Fürth wieder in die Karten spielte.

Kaiserslautern hielt dank Simon Zollers Doppelpack (6./49.) Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. St. Paulis Sören Gonther (65.) unterlief ein Eigentor, den Endstand stellte Markus Karl (90.+3) her. Jan-Philipp Kalla traf für die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich (31.).

Die Pfälzer erwischten einen Traumstart. Nach einer Kopfballverlängerung von Mohamadou Idrissou traf Zoller zur Führung. Gäste-Keeper Philipp Tschauner machte dabei keine gute Figur, dafür parierte er gegen Idrissou (13.) und Karim Matmour (17. ) glänzend. St. Pauli kam mit zunehmender Spieldauer aber besser ins Spiel und auch zum Ausgleich. Das Eigentor von Gonther war die Vorentscheidung für den FCK.

SID

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