Niederlage in Frankfurt

2. Bundesliga: Energie Cottbus fast abgestiegen

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Energie Cottbus, hier Michael Schulze, steht als erster Zweitligaabsteiger so gut wie fest.

Frankfurt - Energie Cottbus ist erstmals seit 17 Jahren in die Drittklassigkeit abgestürzt. Nach der Niederlage beim FSV Frankfurt sind die Lausitzer so gut wie nicht mehr zu retten. Das zweite Spiel der 2. Liga am Samstag gewann Fortuna Düsseldorf klar.

Der Abstieg von Energie Cottbus aus der 2. Fußball-Bundesliga ist so gut wie besiegelt, während Fortuna Düsseldorf seine Siegesserie fortsetzt. Im Abstiegsduell verloren die Lausitzer beim FSV Frankfurt mit 1:3 (0: 2) und haben abgeschlagen weiterhin die Rote Laterne inne. Die Düsseldorfer feierten hingegen durch ein 4:0 (2:0) gegen Erzgebirge Aue den vierten Sieg in Folge.

Der Abstand der Cottbuser zum Relegationsrang 16, der zurzeit von Dynamo Dresden eingenommen wird, beträgt bei zwei noch ausstehenden Spielen sechs Punkte. Sollte Dresden am Sonntag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC punkten, wäre der Abstieg des FC Energie besiegelt.

Andrew Wooten (32./34., Foulelfmeter) sorgte vor 4527 Zuschauern mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Dem Strafstoß voraus ging ein Foulspiel von Andre Fomitschow an Odise Roshi im Strafraum. Dem eingewechselten 18 Jahre alte Youngster Paul Röwer (67.) gelang bei seinem Zweitligadebüt noch das zwischenzeitliche Anschlusstor für die Gäste. Den Endstand stellte Michael Görlitz (82.) her.

Der Frankfurter Albaner Roshi (37.) sah kurz nach den Führungstoren nach einer angeblichen Tätlichkeit gegen Sven Michel die Rote Karte. Allerdings eine viel zu harte Entscheidung, denn Michel ließ sich theatralisch fallen.

In der 43. Minute war allerdings der zahlenmäßige Gleichstand auf dem Platz wiederhergestellt. Der Cottbuser Charles Takyi (43.) sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Der FSV ist nach diesem Dreier so gut wie gerettet.

Fortuna bleibt derweil mit Interimscoach Oliver Reck auf Erfolgskurs. Der etatmäßige Torwarttrainer vertritt derzeit Chefcoach Lorenz-Günther Köstner (Nervenblockade im Nackenbereich) und hat in nur sieben Spielen 18 der insgesamt 46 Ssisonpunkte der Fortuna gesammelt.

Ein Doppelpack des Österreichers Erwin Hoffer (35. und 45.) führte die Gastgeber vor 28.713 Zuschauern schon vor der Halbzeit auf die Siegerstraße gegen Aue, das nach vorzeitig besiegeltem Klassenerhalt die Partie über weiter Strecken offen gestalten konnte. Die Schlusspunkte setzten der eingewechselte Mathis Bolly (71.) und Ben Halloran (89.).

sid

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