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Trainerfrage geklärt: 1. FC Nürnberg holt „akribischen Arbeiter“ Canadi

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Damir Canadi wird neuer Trainer beim Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg.

Der 1. FC Nürnberg hat seine Trainerfrage geklärt. Der Österreicher Damir Canadi soll die Franken zurück in die Bundesliga führen. Mit schweren Aufgaben kennt er sich aus.

Nürnberg - Der Österreicher Damir Canadi soll Rekordabsteiger 1. FC Nürnberg in die Fußball-Bundesliga zurückführen. Wie der fränkische Traditionsverein am Sonntag mitteilte, erhält der 49-Jährige einen Zweijahresvertrag. Canadi löst den scheidenden Interimscoach Boris Schommers ab. Er arbeitete in den vergangenen beiden Spielzeiten mit überschaubarem Budget erfolgreich beim griechischen Erstligisten Atromitos Athen.

Nürnberg: Club holt „akribischen Arbeiter“ Canadi

„Wir haben uns bewusst für einen Neuanfang auf dieser Position entschieden. Damir Canadi hat bereits mehrfach bewiesen, dass er ein akribischer Arbeiter ist, der Spieler besser machen kann und dessen Teams attraktiven Fußball spielen“, sagte Sportvorstand Robert Palikuca. Canadi bringt aus Athen seinen Co-Trainer mit nach Franken. Eric Orie (51) stammt aus den Niederlanden und wirkte vor der Zusammenarbeit mit Canadi bereits bei mehreren Vereinen als Cheftrainer. Canadi hat Großes mit dem „Club“ vor. „Seit ich Trainer bin, ist die deutsche Bundesliga mein Ziel“, sagte der Wiener. „Und der Club ist nicht nur aufgrund seiner Tradition ein großer Verein, der in die Bundesliga gehört. Also packen wir es an, damit wir gemeinsam wieder erfolgreich sind.“

Nürnberg: Cheftrainer oder nix - Schommers verlässt die Franken 

Die Nürnberger hatten vor wenigen Tagen die Trennung von Schommers zum Saisonende bekanntgegeben. Nach der Beurlaubung von Michael Köllner am 12. Februar war der damalige Assistent befördert worden. Schommers wollte auch Cheftrainer werden, doch in seinen drei Monaten als verantwortlicher Fußballlehrer konnte er schlussendlich nicht entscheidend für sich werben. Sportvorstand Palikuca hatte Schommers im persönlichen Gespräch einen Anschlussvertrag im Verein zugesichert. „Leider hat sich Boris gegen diese Möglichkeit entschieden, weil er seine Zukunft beim Club mit der Position des Cheftrainers verknüpft hat“, sagte Palikuca.

Zudem will der „Club“ eine weitere wichtige Personalie klären. So wird als Sportdirektor Peter Hermann gehandelt. Der 67-Jährige ist aktuell Assistenztrainer beim FC Bayern München. Hermann arbeitete allerdings schon einmal in Nürnberg: In der Saison 2008/09 war er Co-Trainer unter Michael Oenning.

dpa

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