Jahreshauptversammlung

1. FC Köln erwirtschaftet erneut Rekordumsatz - Vorstand gibt sich kämpferisch

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6321 Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln.

Zweitligist 1. FC Köln hat zum vierten Mal in Folge einen Rekordumsatz erwirtschaftet.

Köln - Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend präsentierte Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle den Umsatz von 171,8 Millionen Euro (Vorjahr 192,2) und den Gewinn nach Steuern in Höhe von 17,3 Millionen (11,1). Gründe für die positive Entwicklung seien gestiegene Medieneinnahmen, Erlöse aus der Gruppenphase der Europa League und ein hoher Transferüberschuss.

"Das alles sind Zahlen eines wirtschaftlich stabilen und gesunden Klubs. Unsere wirtschaftliche Substanz ist allerdings kein Selbstzweck", sagte Wehrle: "Sie ist die Voraussetzung dafür, dass wir, anders als 2012, sofort eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen konnten, die das Ziel Wiederaufstieg erreichen kann. Denn das oberste Ziel des FC muss es sein, erstklassig zu spielen."

Toni Schumacher räumt Fehler des Vorstands ein

Der im Zuge der vergangenen Abstiegssaison in die Kritik geratene Vorstand um Präsident Werner Spinner wurde von den 6321 anwesenden Mitgliedern in der Kölner Lanxess Arena eindeutig entlastet. Vize-Präsident Toni Schumacher räumte Fehler des Vorstands ein, vor allem mit Blick auf das letztlich zerrüttete Verhältnis in der damaligen sportlichen Führung mit Trainer Peter Stöger und Sportchef Jörg Schmadtke.

"Die Einigkeit in der sportlichen Abteilung ist uns im letzten Jahr abhandengekommen. Das übersteht kein Verein", sagte Schumacher, der Vorstand habe "zu lange gezögert, Konsequenzen zu ziehen". Der Abstieg sei ein "Unfall" gewesen, "aber wir wollen den Schaden reparieren. Alles andere wäre Fahrerflucht".

Mit Blick auf die Probleme mit gewaltbereiten Fans erhielt Vize-Präsident Markus Ritterbach für eine emotionale Ansprache viel Zuspruch: "Pyrotechnik auf Kinder zu schießen, hat nichts mit Fußball-Kultur zu tun. Nachts über Parkplätze zu schleichen, um sich zu prügeln, sich auf Tribünen zu schleichen, um eine Schlägerei zu provozieren - das alles hat nichts mit Fußball zu tun." Ritterbach verteidigte in diesem Zuge das Weiterreichen der Regresse an die Verursacher.

sid

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