Vettel sieht sich auch künftig bei Red Bull

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Sebastian Vettel will den Weltmeister-Pokal nicht mehr hergeben: „Die einzige Art und Weise, ihn zu behalten, ist, wieder Weltmeister zu werden.“

Köln - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel sieht sich auch in den nächsten Jahren bei Red Bull. „Ich fühle mich sehr wohl. Sowohl vertraglich als auch von meinem Gemüt her ist soweit alles im Lot."

Weiter sagte er: "Damit sollte alles für die nächsten Jahre gerichtet sein. Im Moment gibt es da wenig zu diskutieren, aber ich bin ja noch jung“, sagte der 23-Jährige bei einem Sponsorentermin in Österreich.

Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, Vettel würde von einem Wechsel zu Ferrari oder Mercedes träumen. Der Heppenheimer macht kein Hehl daraus, dass solche Teams in der Formel 1 ein Mythos seien und jeder Fahrer gerne einmal dort fahren will. Derzeit sieht er allerdings Red Bull als seine Heimat an, nachdem der Energiedrink-Konzern von Milliardär Dietrich Mateschitz ihn durch eine jahrelange systematische Förderung zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte gemacht hatte.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Daher will er zusammen mit den „Bullen“ 2011 sowohl seinen Fahrertitel als auch die Konstrukteurskrone erfolgreich verteidigen. Denn den WM-Pokal, den er im Dezember in Monte Carlo in Empfang genommen hatte, will er so schnell nicht wieder hergeben. „Seit ich den Pokal abholen durfte, auf dem auch mein Name stand, weiß ich, dass es stimmt“, sagte der Champion: „Die einzige Art und Weise, ihn zu behalten, ist, wieder Weltmeister zu werden.“

Rekordweltmeister Michael Schumacher habe den Pokal schon ein paar Jahre in Folge auf dem Regal stehen gehabt, meinte Vettel: „Ich glaube, Michael hat da ein paar ausgebleichte Stellen, wo der Pokal nicht stand. Das hoffe ich bei mir nach ein paar Jahren auch so vorfinden zu können.“

SID

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