Vettel zweimal Schnellster in Ungarn

Red-Bull dominiert im freien Training

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Sebastian Vettel hat im ersten Freien Training die schnellste Runde hingelegt.

Budapest - Weltmeister Sebastian Vettel hat Hoffnungen auf seinen Premierensieg in Budapest geweckt. Im freien Training zum Großen Preis von Ungarn war der Heppenheimer am schnellsten.

In der Hitze von Budapest hat Weltmeister Sebastian Vettel seine Ansprüche untermauert, erstmals den Großen Preis von Ungarn zu gewinnen. Der Heppenheimer behielt bei Temperaturen von konstant über 30 Grad einen kühlen Kopf und steuerte seinen RB9 im freien Training zum Großen Preis von Ungarn in der Bestzeit von 1:21,264 Minuten um den Hungaroring - einzig Red-Bull-Teamkollege Mark Webber (Australien/1:21,308) ging die Zeiten des WM-Spitzenreiter mit und lag als Zweiter nur 44 Tausendstel hinter Vettel.

Vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) belegte Lotus-Pilot Romain Grosjean (Frankreich/1:21,417) den dritten Platz vor dem spanischen WM-Zweiten Fernando Alonso (1:21,426) im Ferrari. Die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (England/1:21,802) und Nico Rosberg (Wiesbaden/1:21,991) fuhren auf die Plätze sechs und sieben.

Für die Silberpfeile ging es am Freitag vor allem darum, die neu entwickelten Reifen von Einheitshersteller Pirelli kennenzulernen. Die Pneus, eine Kombination aus der Konstruktion des Vorjahres und der aktuellen Mischung, sind die Reaktion auf die Reifenplatzer von Silverstone vor knapp einem Monat.

Wegen seiner illegalen Tesfahrten im Mai hatte Mercedes als einziges Team nicht die Möglichkeit erhalten, diese neuen Reifen beim Young Driver Test in der vergangenen Woche zu testen. Die ersten Eindrücke waren in Ungarn nun offenbar zufriedenstellend für das Werksteam, das bei Hitze in dieser Saison bislang große Probleme mit dem Abbau der Reifen hatte. Rosberg verwendete viel Trainingszeit auf das Renn-Setup, „die Rundenzeiten sehen gut und konstant aus“, funkte sein Renningenieur kurz vor Ende der zweiten Session.

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Der WM-Dritte Kimi Räikkönen (Finnland/1:22,011) im Lotus wurde Achter, der Gräfelfinger Adrian Sutil (1:22,304) im Force India fuhr zum Auftakt seines 100. Grand Prix auf Platz zehn. Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich/1:22,841) musste sich mit dem 15. Platz zufrieden geben.

Bei den hohen Temperaturen hatten die Piloten auf dem verwinkelten Kurs, dem „Monaco ohne Mauern“, Schwerstarbeit zu verrichten. Wer die Box ansteuerte, ließ sich von Ventilatoren erfrischen oder zog Handschuhe aus der Kühltruhe über. Eine Vorbereitung auf die Bedingungen beim letzten Rennen vor der vierwöchigen Sommerpause konnte der Freitag dennoch nur bedingt bieten: Für den Sonntag sind Temperaturen von annähernd 40 Grad vorausgesagt. Die Asphalttemperatur bewegte sich schon im Training konstant um 45 Grad.

Zwischen den Trainingssitzungen hatte der umstrittene Formel-1-Boss Bernie Ecclestone für ein wenig Aufsehen gesorgt. Beim ersten Rennen nach Bekanntwerden der Anklage durch die Münchner Staatsanwaltschaft zeigte sich der 82-Jährige gänzlich unbeeindruckt und suchte die Nähe zu den Fans. Gemeinsam mit den Top-Piloten um Vettel mischte sich Ecclestone unter das Volk auf einer der Tribünen, schrieb Autogramme und unterhielt sich mit den Zuschauern. Die Staatsanwaltschaft hatte in der vergangenen Woche ein Verfahren wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechung in besonders schwerem Fall gegen den Briten eingeleitet.

sid

 

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