Weltmeister weiter auf der Überholspur

Vettel: Rekord ist schwer zu begreifen

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Beim Großen Preis der USA in Austin hat Sebastian Vettel den nächsten Rekord aufgestellt.

Austin - Jüngster Vierfach-Weltmeister der Grand-Prix-Geschichte ist Sebastian Vettel bereits. Nun hat er mit seinem achten Saisonsieg in Serie auch die neun Jahre alte Bestmarke von Michael Schumacher gebrochen.

Michael Schumacher gewann siebenmal in Folge - diesen Rekord hat Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel am Wochenende in Austin gebrochen. Bei der anschließenden Pressekonferenz spricht er über seine außergewöhnliche Saison, seine Motivation und natürlich über seinen neuen Rekord.

Sie haben mit Ihrem achten Saisonsieg in Serie einen Rekord aufgestellt. Was bedeutet Ihnen das?

„Das ist ein Tag, den wir alle nicht vergessen werden. Es fällt ein bisschen schwer das genau einzuordnen. Jetzt haben wir einen Rekord eingestampft, der eigentlich für die Ewigkeit hätte bestehen sollen. Das, was wir hier erlebt haben, ist etwas ganz Besonderes. Das ist schwer zu begreifen. So etwas passiert nicht alle Tage. Es fällt sehr schwer, diesen Rekord zu realisieren.“

Was treibt Sie nach all Ihren bislang schon erreichten großen Erfolgen weiter an?

„Der Grund, warum ich immer in dieses Auto steige, ist, dass ich Spaß habe und nichts anderes gefunden habe, was mich so zufrieden macht.“

Was denken Sie, was Rekord-Weltmeister Michael Schumacher dabei empfindet, dass Sie seine neun Jahre alte Bestmarke von sieben Siegen hintereinander gebrochen haben?

„Michael hat so viele Rekorde aufgestellt, die ewig halten werden. Dass wir ihm einen weggeschnappt haben, ändert nichts daran. Als Sportler fährt man nicht Rennen, um Rekorde zu brechen. Ich denke, er sieht das sehr entspannt und genießt das Leben mit seiner Familie.“

Werden Sie und Red Bull auch die kommende Saison derart dominieren?

„Es gibt keine Garantie dafür, dass es nächstes Jahr so weiterläuft. Wir bekommen ein neues Reglement. Wir wissen nicht, wie es wird. Wir müssen den Moment genießen.“

Ihr insgesamt zwölfter Saisonsieg sah wieder spielend leicht aus. Gab es auch Probleme?

„Ich musste auf die anderen achten. Als sie zwischendurch näher kamen, war das nicht angenehm. Man will den Abstand immer vergrößern und nicht, dass er schmilzt. Man muss während des Rennens auf einiges achten. Das ist keine Spazierfahrt. Das Auto war fantastisch und wir hatten ein starkes Rennen. Ein-, zweimal war ich leicht besorgt, aber sonst lief alles prima.“

Elmar Dreher, dpa

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