Hamilton und Rosberg im Clinch

Stimmung beim Mercedes-Duo weiter angespannt

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Nico Rosberg und Lewis Hamilton (r.) fahren zwar für ein Team, sind aber keines.

Mexiko-Stadt - Vor dem Rennen in Mexiko hat es noch immer kein klärendes Gespräch im Mercedes-Lager gegeben. Nico Rosberg vertraut auf einen künftig angemessenen Umgang. Er will sich weiter dem Duell mit Lewis Hamilton stellen.

Nico Rosberg setzt bei der Aufarbeitung der Vorfälle beim Großen Preis der USA weiter auf die Verantwortlichen des Mercedes-Rennstalls. Das Verhältnis zwischen dem 30 Jahre alten gebürtigen Wiesbadener und dem ebenso alten dreimaligen Weltmeister Lewis Hamilton hat sich vor dem Formel-1-WM-Lauf in Mexiko nicht entspannt.

„Ich vertraue dem Team, dass es einen angemessenen Umgang gibt“, meinte Rosberg in der Teamunterkunft. Konkret wollte er sich nicht zur Atmosphäre äußern. Er komme „jetzt nicht darauf an, was für eine Stimmung hier herrscht“, meinte er.

Er geht auch weiterhin von einem klärenden Gespräch aus, nachdem Hamilton ihn in Austin aus seiner Sicht zu hart in der ersten Runde attackiert hatte. Unmittelbar nach dem Rennen am Sonntag hatten auch Teamchef Toto Wolff und Teamaufsichtsratschef Niki Lauda das Manöver als „zu hart“ deklariert.

„Ich denke, Toto meint, dass er sich vielleicht mit Nico hinsetzen muss, um zu sehen, wo ihm der Kopf steht“, meinte Hamilton zu einem reinigenden Gespräch. Man wolle natürlich keine Spannung im Team, befand der Brite, der zu Wochenbeginn gleichwohl betont hatte: „Es ist das Schlimmste, wenn Du mein Teamkollege bist.“

Rosbergs verbaler Konter im Fahrerlager auf dem Autodrómo Hermanos Rodríguez: „Dieser Kommentar macht es noch besser für mich. Da schlag ich ihn beim nächsten Mal mit noch mehr Freude.“

Wie er Hamilton auf der Strecke Kontra geben will, ob er auch kompromissloser attackieren wird, das verriet Rosberg auf mehrfaches Nachfragen nicht. „Rennen gewinnen, dann ist alles in einem drin“, meinte er nur. „Meine beste Antwort sind Fakten“, ergänzte er auch mit Blick auf seine Titelchancen in einem Mercedes an der Seite des mittlerweile dreimaligen Champions und 43-maligen Grand-Prix-Gewinners.

Ein Wechsel nach Ende seines längerfristigen Vertrages, dessen Laufzeit beim Abschluss nicht bekanntgegeben worden war, kommt für Rosberg jedenfalls nicht infrage. „Ich habe langfristig meine Zukunft hier. Ich bin stolz, ein Silberpfeil-Fahrer zu sein.“

dpa

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